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    Parlament lehnt Finanzierungslösung bei schweren Erdbeben ab

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Das Parlament hat eine vorsorgliche Finanzierungslösung im Falle schwerer Erdbeben in der Schweiz abgelehnt. Der Nationalrat sagte am Mittwoch mit 99 zu 84 Stimmen bei 8 Enthaltungen Nein zu einer entsprechenden Vorlage und folgte damit dem Entscheid des Ständerats.

    Beide Kammern lehnten eine Finanzierungslösung im Falle eines schweren Erdbebens in der Schweiz ab. (Archivbild)
    Beide Kammern lehnten eine Finanzierungslösung im Falle eines schweren Erdbebens in der Schweiz ab. (Archivbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

    Das Geschäft ist damit definitiv erledigt.

    Die Vorlage forderte, dass bei einem schweren Erdbeben der Bund Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer dazu hätte verpflichten können, 0,5 Prozent des Versicherungswertes ihres Gebäudes zu bezahlen, um den Wiederaufbau zu finanzieren. Der staatliche Mechanismus wäre bei Erdbeben zum Tragen gekommen, die in diesem Ausmass statistisch alle hundert Jahre oder seltener zu erwarten gewesen wären.

    Dies entspreche Modellrechnungen zufolge einer Schadenssumme von rund 6,3 Milliarden Franken. Schäden unterhalb dieser Schwelle hätten weiterhin einer privaten Versicherungsabdeckung bedürft.

    Kommentare

    User #5711 (nicht angemeldet)

    Genau, bei Erdbeben um den Globus sind die Politiker in Spendierfreude, aber im eigenen Land den Geldhahn zu drehen ist schon dreist

    User #2143 (nicht angemeldet)

    Aber bei Erdbeben in der ganzen Welt bezahlt der Bundesrat und die Parlamente Milliarden Erdbebenhilfe ohne mit den Wimpern zu zucken.

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