Nachbesserungen für Tardoc und ambulante Pauschalen eingereicht

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die Organisation ambulante Arzttarife fordert Nachbesserungen für die neuen ambulanten Tarifstrukturen.

    Spitalnotfälle
    Die Nachbesserungen betreffen Spitalnotfälle, nichtärztliche Leistungen, Tumor-Kombitherapien, Wundversorgung und formale Fehler in Tardoc und ambulanten Pauschalen. (Archivbild) - sda

    Die Organisation ambulante Arzttarife hat am Dienstag beim Bundesrat Nachbesserung für die ambulanten Tarifstrukturen eingereicht. Das neue Tarifmodell Tardoc tritt zwar erst 2026 in Kraft, die Verbesserungen liessen sich aber nicht aufschieben, machte die Organisation geltend.

    Die zeitliche, sachgerechte, datenbasierte und kostenneutrale Umsetzung der geforderten Anpassungen sei gegeben, teilte die Tariforganisation Organisation ambulante Arzttarife (OAAT) mit.

    Die Nachbesserungen betreffen den Spitalnotfall und nichtärztliche Leistungen im Tardoc, die Kombinationstherapie bei der Tumorbehandlung in den ambulanten Pauschalen, die Tarifierung der Wundversorgung in Tardoc und ambulanten Pauschalen sowie die Korrektur formaler Fehler in beiden Tarifstrukturen.

    Die möglichen Anpassungen hatten die Tarifpartner Ärztegesellschaft FMH, Spitalverband H+ und Krankenkassenverband Prio.Swiss gemeinsam mit der OAAT bereits Ende April angekündigt.

    Nachbesserungsbedarf erkannt

    Die Qualitätssicherung führte den Angaben zufolge zur Erkenntnis, dass rasche Nachbesserungen nötig sind. Die Tarifpartner setzen gemäss der Organisation die gemeinsamen Überprüfungen fort. Die Nachbesserungen sollen wie die Tarife am 1. Januar 2026 in Kraft treten.

    Die erste ordentliche Tarifstrukturrevision ist gemäss der OAAT in Arbeit. Sie soll in den ersten Monaten 2026 dem Bundesrat zur Genehmigung eingereicht und 2027 eingeführt werden.

    Die OAAT ist eine Aktiengesellschaft. Präsident ist der Berner Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg (SVP). Das neue Tarifsystem Tardoc führt insbesondere die ambulante Pauschale ein und wertet die Grundversorgung auf.

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    Kommentare

    User #4079 (nicht angemeldet)

    Was ist überhaupt noch versichert? Ambulant kommt zig Male teurer (Notfall Spital, Notfall Klinik (Medizin) und Psychiatrie/Psychotherapie) als der Hausarzt und die Psychologen!!!!! Ich bin eine chronisch kranke Pat. und kenne dss Gesundheitssystem seit 1988 in- und auswändig.

    User #9686 (nicht angemeldet)

    Solange der Leistungskatalog nicht reduziert oder teilweise privatisiert wird, steigen die Gesundheitskosten, bezahlt mit höheren Prämien oder höheren Steuern. An den Kosten ändert sich per Definition nichts. Bloss, dass das Geld aus einer anderen Kasse genommen wird. Da es sich um Steuergeld handelt, wird damit noch verschwenderischer umgegangen. Vor allem von denen, die sich beim Einzahlen nicht oder nur marginal beteiligen.

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