«Landwirtschaft ist von der Trockenheit hart getroffen»

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Sissach,

Das Bundesamt für Landwirtschaft hat am Freitag zu einem Anlass zum Thema Trockenheit in der Landwirtschaft geladen. Vor der Kulisse ausgetrockneter Felder in Wittinsburg BL wurden die Probleme und mögliche Lösungen präsentiert.

Die anhaltende Trockenheit setzt Landwirtschaftsbetrieben zu, so wie hier in Wittinsburg BL.
Die anhaltende Trockenheit setzt Landwirtschaftsbetrieben zu, so wie hier in Wittinsburg BL. - KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

«Die Landwirtschaft ist von der Trockenheit hart getroffen», sagte Christian Hofer, Direktor des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW). In allen Regionen hätten sich Regendefizite aufgebaut, der Jura und östliches sowie westliches Mittelland seien besonders stark betroffen. In den letzten Tagen habe es dort bis zu 80 Prozent weniger geregnet als die Norm.

Laut Hofer hilft der Bund etwa mit früheren Direktzahlungen an landwirtschaftliche Betriebe und der Aufhebung der Zölle auf Heuimporte per 1. August. Eine Senkung der Einfuhrzölle auf Futtermais per 15. August wurde am Freitag angekündigt.

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Kommentare

User #6416 (nicht angemeldet)

Wir hatten die Fürsorglichen Zwangsmassnahmen, der Bund war Täter und hat nichts dagegen gemacht. Wir hatten Corona, der Bund hat nichts gemacht. Wir haben den Klimawandel, der Bund hat nichts gemacht. Das Muster ist klar.

User #1184 (nicht angemeldet)

Die Kälbermast gehört zu den emissionsintensivsten Sparten der Schweizer Landwirtschaft verantwortlich für erhebliche Mengen an Methan durch Viehhaltung und CO₂ durch Futtermittelanbau Transport und Verarbeitung. Der Schweizer Kälbermäster-Verband SKMV dessen Präsident Dettling ist vertritt genau diese Branche eine Branche die jährlich rund 15 Millionen Kälber hervorbringt davon 500000 bis 600000 zur Mast bestimmt. Rund 40 % dieser gemästeten Kälber oder ihr Fleisch werden exportiert vor allem in die EU Italien Spanien Frankreich. Die Schweiz ist damit Netto-Exporteur von Kalbfleisch eine Position die nicht nur wirtschaftliche sondern auch ökologische Fragen aufwirft. Der wahre Treiber dieser Überproduktion liegt in der Milchwirtschaft. Denn für die Milchproduktion müssen Kühe jährlich kalben. Die männlichen Kälber für die Milchwirtschaft unbrauchbar landen so in der Mast oder werden direkt exportiert. Ein Kreislauf der nicht nur ökonomisch sondern auch ökologisch fragwürdig ist.

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