Kurt Fluri

Kurt Fluri zieht die Konsequenz des Solothurner Spital-Schlamassels

Keystone-SDA
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Solothurn,

Die massiven Verstösse gegen das Personalrecht der staatseigenen Solothurner Spitäler AG (soH) hat eine erste personelle Konsequenz. Der soH-Verwaltungsratspräsident Kurt Fluri, langjähriger FDP-Nationalrat, trat per sofort zurück.

Der frühere Solothurner FDP-Nationalrat Kurt Fluri tritt als Verwaltungsratspräsident der staatseigenen Solothurner Spitäler AG per sofort ab. Damit kam er einer Absetzung durch den ...
Der frühere Solothurner FDP-Nationalrat Kurt Fluri tritt als Verwaltungsratspräsident der staatseigenen Solothurner Spitäler AG per sofort ab. Damit kam er einer Absetzung durch den ... - KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE

Die Medienstelle des Regierungsrats bestätigte am Donnerstag auf Anfrage den Rücktritt des 70-jährigen Fluri. Zuerst hatte die «Solothurner Zeitung» berichtet.

Allerdings plante die Regierung die Absetzung von Fluri. Sie kritisierte die Reaktion der soH auf die in den Untersuchungen festgestellten Mängel. «Damit hat der Regierungsrat das Vertrauen in Kurt Fluri verloren», heisst es in einer Stellungnahme, die der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vorliegt.

Der frühere FDP-Nationalrat und frühere Solothurner Stadtpräsident kam auch bei den Parteien immer mehr unter Druck. Zuletzt verlangte seine Partei einen Neuanfang. Es gebe Momente, «in denen Verantwortungsträger ihren Platz für einen Neuanfang räumen müssen», schrieb die FDP.

Die vom Regierungsrat und dem Parlament in Auftrag gegebenen Untersuchungen deckten vergangene Woche auf, dass der frühere CEO der soH, Martin Häusermann, in seiner Amtszeit von 2014 bis 2024 mehr als 500'000 Franken zu viel kassierte hatte. Auch nach dem Abgang erhielt er für die Dauer von zehn Monaten den vollen Lohn.

Kommentare

User #1796 (nicht angemeldet)

Nur schade, dass im Kanton Solothurn solche Personen, nach einem Debakel eine noch höhere Position kriegen. So wurde der ehemalige Bankrat der Solothurner Kantonalbank nach deren bankrott Ständerate. Hoffentlich kriegt K.F der Totengräber der MEI nicht noch eine Abfindung.

User #5478 (nicht angemeldet)

lügen, betrügen, stehlen, wenn man sie dann erwischt, nehmen sie den Hinterausgang und schleichen sich aus der Verantwortung, Passiert auf Bundesebene, Kantons- und auch auf Gemeindeebene.

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