Kommission fordert nach Zürcher Herzchirurgie-Skandal neue Regeln
Die Eidgenössische Qualitätskommission hat nach den Vorfällen am Universitätsspital Zürich Konsequenzen gefordert. Spitäler sollen Interessenkonflikte von Ärztinnen und Ärzten offenlegen und ethische Standards strikt einhalten.

Damit sollen Patientinnen und Patienten vor materiellen Eigeninteressen der Ärzte geschützt werden, wie die Kommission am Donnerstag mitteilte. Die Kantone sollen künftig nur noch Spitäler auf ihre Spitallisten nehmen, wenn das Personal seine Interessenbindungen regelmässig offenlegt.
Unter der Leitung des früheren Klinikdirektors Francesco Maisano kam es in Zürich zu Unregelmässigkeiten und einer ungewöhnlichen Häufung von Todesfällen.
Die eidgenössische Kommission verlangt weiter, dass Spitäler ethische Regeln bei Forschungsprojekten und Behandlungen durchsetzen. Dazu gehören Bewilligungen von Ethikkommissionen und eine vollständige Aufklärung der Betroffenen.






