Kein Wochenendurlaub: Rekrut in Emmen LU erkrankt an Meningitis

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Emmen,

Weil in Emmen LU ein Rekrut an Meningitis erkrankt ist und ins Spital musste, fällt nun für alle der Wochenendurlaub ins Wasser.

Aufgrund einer Meningitis-Infektion in der Kaserne Emmen LU dürfen 120 Rekrutinnen und Rekruten nicht in den Wochenendurlaub. (Archivbild)
Aufgrund einer Meningitis-Infektion in der Kaserne Emmen LU dürfen 120 Rekrutinnen und Rekruten nicht in den Wochenendurlaub. (Archivbild) - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Das Wichtigste in Kürze

  • Traurige Nachricht für 120 Rekruten in Emmen LU.
  • Ihr Wochenende ist gestrichen.
  • Dies wegen eines Meningitis-Falls.

Ein Rekrut der Kaserne Emmen ist aufgrund einer Meningitis-Infektion in der Nacht auf Samstag hospitalisiert worden. Weitere 120 Rekrutinnen und Rekruten durften vorsorglich nicht in den Wochenendurlaub.

Die Kameradinnen und Kameraden des erkrankten Rekruten werden prophylaktisch mit Antibiotika behandelt, schrieb die Armee. Sie verbringen das Wochenende in der Kaserne, um mögliche weitere Ansteckungen einzugrenzen.

Warst du in der RS?

Die Rekrutinnen und Rekruten werden medizinisch betreut und bei Bedarf wird ihnen psychologische Unterstützung bereitgestellt. Die Truppe befindet sich derzeit in der vierten Woche der Rekrutenschule für bodengestützte Luftverteidigung, wie es weiter hiess.

In der Schweiz treten jährlich rund 60 Fälle schwerer bakterieller Meningitis auf, schrieb die Armee weiter. Die Krankheit werde meist von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion übertragen, insbesondere bei engem Kontakt.

Kommentare

User #1322 (nicht angemeldet)

Hatten wir 1985 auch! Jedoch hat es bei uns keine psychologische Betreuung gegeben! Mussten Antibiotika nehmen, der Urin war sodann blau... Mussten an 2 Wochenenden in der Kaserne bleiben, mit reduzierten Dienstbetrieb... Kommisch, wir haben es ohne Schaden überlebt.. und heutzutage braucht es psychologische Betreuung............

User #5976 (nicht angemeldet)

Ich erinnere mich noch an den Anfang der RS. In der ersten oder zweiten Woche musste man fast 1 Stunde anstehen und dann bekam man eine Spritze nach der anderen „inägjassed“. Weiss nicht wie viele Impfverweigerer es damals in den 90ern schon gab. War aber glaube ich nicht so ein grosses Thema.

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