Kanton Graubünden tötet 35 Wölfe
Jäger und Wildhüter des Kantons Graubünden haben während der sogenannten Regulierungsphase von September bis Januar 35 Wölfe getötet. Das sind 13 Wölfe weniger als im Vorjahr. Das Ziel sei laut den Behörden eine Koexistenz zwischen Mensch und Wolf.

Getötet wurden 32 Wölfe aus zehn Rudeln, wie das Amt für Jagd und Fischerei (AJF) des Kantons Graubünden am Dienstagmorgen schrieb. Zudem seien drei Einzelwölfe wegen Verhaltensauffälligkeiten erlegt worden.
Es war die zweite Regulierungsphase, in der die Kantone präventive Abschüsse auf Grundlage des revidierten Jagdgesetzes ausführen dürfen. Aus Graubünden wurden beim Bundesamt für Umwelt (Bafu) hierzu die meisten Gesuche eingereicht, gefolgt vom Tessin und Wallis.
Heuer sei das vom Bafu bewilligte Kontingent von zwei Dritteln der Jungtiere fast vollständig ausgeschöpft worden, so das AJF. Die Wölfe würden durch die Abschüsse scheuer – ein gewünschter Effekt. Für eine abschliessende Beurteilung der Auswirkungen auf die Rudelpräsenz benötige es jedoch Daten mehrerer Jahre.






