Jungbürgerliche fordern nach Krawallen eine Distanzierung

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA, Stephan Felder

    Zürich,

    Die Jungfreisinnigen und die Junge SVP Zürich verlangen nach den Ausschreitungen Samstagabend eine Distanzierung der linken Parteien vom Krawall.

    Am Samstagabend kam es in Zürich bei einer unbewilligten Kundgebung zu Ausschreitungen - bürgerliche Jungparteien fordern eine Distanzierung von linker Seite. (Archivbild)
    Am Samstagabend kam es in Zürich bei einer unbewilligten Kundgebung zu Ausschreitungen - bürgerliche Jungparteien fordern eine Distanzierung von linker Seite. (Archivbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Jungfreisinnigen fordern mehr Polizeistellen und zusätzliche Ausrüstung in Zürich.
    • Linke Parteien sollen sich von den Ausschreitungen distanzieren und allfällige «Krawallanten» ausschliessen.
    • Die JSVP verlangt eine Distanzierung der Juso und eine Erklärung von Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart.

    Es seien zusätzliche Polizeistellen in dem Umfang zu bewilligen, den Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart (Grüne) selbst für notwendig halte. Das teilten die Jungfreisinnigen am Sonntagmorgen mit.

    Dies gelte auch für Material wie Wasserwerfer und Tränengas.

    Linke Parteien sollen sich distanzieren

    Zudem verlangen sie, dass sich SP, Grüne, AL und deren Jungparteien schriftlich von den Ausschreitungen distanzieren. Und darlegen, wie darauf zu reagieren sei.

    Sie sollten bekanntgeben, ob sie «Krawallanten» in den eigenen Reihen haben und diese ausschliessen.

    Die JSVP fordert explizit von der Juso eine Distanzierung und wirft ihnen vor, Zustände wie in Frankreich zu verfolgen.

    Zudem verlangt die JSVP, dass sich Rykart erklären müsse, weshalb Zürich «erneut im Chaos versank».

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    Kommentare

    User #3863 (nicht angemeldet)

    Das ist Wasser auf unsere Mühlen. Vielen Dank SVP

    User #2686 (nicht angemeldet)

    Das wär ja, wie wenn sich die SVP von der Neutralität distanziert.

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