Gegenvorschlag zur Konzernverantwortung erhält kaum Zuspruch

Keystone-SDA
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Bern,

Der indirekte Gegenvorschlag des Bundesrates zur Konzernverantwortungsinitiative erhält von allen Seiten nur wenig Unterstützung. Wirtschaft und Bürgerliche lehnen ihn kategorisch ab, und für Initianten und Linke geht er zu wenig weit.

Der indirekte Gegenvorschlag des Bundesrates zur KVI will nachhaltige Unternehmensführung für den Schutz der Menschenrechte und der Umwelt, ohne die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigk...
Der indirekte Gegenvorschlag des Bundesrates zur KVI will nachhaltige Unternehmensführung für den Schutz der Menschenrechte und der Umwelt, ohne die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigk... - KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Klar abgelehnt wird der indirekte Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative (KVI) von der FDP. Er weise in dieselbe Richtung wie die Initiative und löse die Probleme nicht. Der Vorschlag benachteilige Schweizer Unternehmen im internationalen Wettbewerb, schaffe Rechtsunsicherheit und gefährde Arbeitsplätze. Auch der Verband der Schweizer Tech-Industrie, Swissmem, lehnt den Gegenvorschlag als Ganzes ab.

Grundsätzliche Unterstützung erhält der indirekte Gegenvorschlag von der Mitte. Ihr geht der Vorschlag, aber zu weit. Auch die Initianten, die SP und die GLP, begrüssen die Stossrichtung der Vorlage. Sie setze wichtige erste Impulse, erreiche aber die Zielsetzung eines wirksamen, internationalen Regulierungsrahmens noch nicht, schrieb die Koalition für Konzernverantwortung.

Der indirekte Gegenvorschlag des Bundesrates zur KVI will in der nachhaltigen Unternehmensführung den Schutz der Menschenrechte und der Umwelt gewährleisten, gleichzeitig die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit erhalten sowie den Verwaltungsaufwand und die Kosten senken.

Kommentare

User #5607 (nicht angemeldet)

Irgendwie 5 Jahre zu spät. Wir haben bereits über die KVI abgestimmt.

User #5110 (nicht angemeldet)

Die Verwaltung in Bern wird Tag für Tag mehr aufgebläht. Beamte sollen plötzlich wissen was es heisst ein Business zu betreiben. Brüssel hat langsam aber sicher gemerkt dass dies nicht funktioniert. Der Green Deal ist vorerst abgesagt bzw. in die Zukunft verschoben. In Bern scheint dies noch nicht angekommen zu sein. Man ist immer Jahre hinter den neusten Erkenntnissen. Es geht schlicht um die Prosperität der Wirtschaft. Je mehr Beamte, desto mehr Gesetze und Verordnungen. Dies zieht wieder mehr Marzilli Beamte an. Usw. 2 x Nein zu dieser blödsinnigen Initiative Und sich von der Hälfte der Bundes Beamten trennen. Der Staat soll sich auf die wesentlichsten Aufgaben konzentrieren und nicht allen vorschreiben wollen was wir zu tun und lassen haben.

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