Gegenvorschlag zur Konzernverantwortung erhält kaum Zuspruch

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Bern,

Der indirekte Gegenvorschlag des Bundesrates zur Konzernverantwortungsinitiative erhält von allen Seiten nur wenig Unterstützung. Wirtschaft und Bürgerliche lehnen ihn kategorisch ab, und für Initianten und Linke geht er zu wenig weit.

Der indirekte Gegenvorschlag des Bundesrates zur KVI will nachhaltige Unternehmensführung für den Schutz der Menschenrechte und der Umwelt, ohne die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigk...
Der indirekte Gegenvorschlag des Bundesrates zur KVI will nachhaltige Unternehmensführung für den Schutz der Menschenrechte und der Umwelt, ohne die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigk... - KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Klar abgelehnt wird der indirekte Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative (KVI) von der FDP. Er weise in dieselbe Richtung wie die Initiative und löse die Probleme nicht. Der Vorschlag benachteilige Schweizer Unternehmen im internationalen Wettbewerb, schaffe Rechtsunsicherheit und gefährde Arbeitsplätze. Auch der Verband der Schweizer Tech-Industrie, Swissmem, lehnt den Gegenvorschlag als Ganzes ab.

Grundsätzliche Unterstützung erhält der indirekte Gegenvorschlag von der Mitte. Ihr geht der Vorschlag, aber zu weit. Auch die Initianten, die SP und die GLP, begrüssen die Stossrichtung der Vorlage. Sie setze wichtige erste Impulse, erreiche aber die Zielsetzung eines wirksamen, internationalen Regulierungsrahmens noch nicht, schrieb die Koalition für Konzernverantwortung.

Der indirekte Gegenvorschlag des Bundesrates zur KVI will in der nachhaltigen Unternehmensführung den Schutz der Menschenrechte und der Umwelt gewährleisten, gleichzeitig die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit erhalten sowie den Verwaltungsaufwand und die Kosten senken.

Kommentare

User #1328 (nicht angemeldet)

2 x Nein. Grund: Wir wollen eine starke Wirtschaft. Wohin der woke Quatsch führt kann jeder bei unseren Nachbarn im Norden als Anschauungsunterricht und Information verwenden. Solche schwachsinnige Ideen führen direkt in die wirtschaftliche Misere. Dann ist auch fertig mit Subventionen hier und überall. Auch für den Ausbau der Infrastruktur und des ÖV gibt es dann kein Geld mehr. Umso unverständlicher dass diese Idee von links nicht bekämpft wird. Das gleiche war ja auch mit der OECD Steuer. Niemand ausser die Schweiz hält sich daran. Völliger Blödsinn Aber man hat sich einmal mehr von BR und den Politikern anlügen lassen. Im Nachhinein wären wir Stimmbürger schlauer.

User #3747 (nicht angemeldet)

Wen die Konzerne keine Verantwortung übernehmen wird es der Normalbürger mit seinen Steuergeldern tun müssen. LOL

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