Fast 5000 Schweizer sitzen noch immer im Nahen Osten fest

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Bern,

Rund 4800 Schweizer Reisende sitzen am vierten Tag der amerikanisch-israelischen Offensive gegen den Iran im Nahen Osten fest. Diejenigen, die sich in der Ad-hoc-App des EDA registriert haben, hoffen, einen der wenigen angebotenen kommerziellen Flüge nutzen zu können.

Der Krieg im Nahen Osten bringt den gesamten Reisebereich durcheinander.
Der Krieg im Nahen Osten bringt den gesamten Reisebereich durcheinander. - KEYSTONE/AP/Vahid Salemi

Einige Dutzend Schweizerinnen und Schweizer hätten Anfang dieser Woche mit einem kommerziellen Flug die Region verlassen können. Das erklärte die Direktorin für konsularische Angelegenheiten im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), Marianne Jenni, am Dienstag bei einer improvisierten Pressekonferenz vor dem Bundeshaus.

Aber man müsse Geduld haben und davon ausgehen, dass der Luftraum noch eine Weile geschlossen bleibt. «Wir arbeiten intensiv mit Swiss zusammen, um Lösungen zu finden», erklärte sie.

Die Schweiz engagiert sich auch im Rahmen einer internationalen Gruppe, um gestrandeten Reisenden zu helfen. Das EDA stellt ihnen eine spezielle «Travel Admin»-Plattform zur Verfügung, auf der sie sich für einen Flug anmelden können, sowie eine Hotline.

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Kommentare

User #1044 (nicht angemeldet)

Schlagzeile wegen 5000 die eine Wahl hatten. Kein Wort über 58000, die gerade von Israel im Südlibanon vertrieben wurden.

User #5208 (nicht angemeldet)

Ich glaube jeder musste gewusst haben, dass es heikel werden wird, denn schon vor 1 Jahr war es fahrlässig in den mittleren Osten zu reisen und das EDA warnte auch davor. Ich bin dagegen, dass jetzt Bundesgelder für die Schweizer Touristen eingesetzt werden

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