ETH-Rat will Studiengebühren für Ausländer verdreifachen

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Ausländische Studierende sollen für die Ausbildung an der ETH oder an der EPFL deutlich mehr bezahlen. Der ETH-Rat spricht sich für eine Verdreifachung aus.

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    Zwei Professoren der Uni Basel wurden 2018 und 2019 wegen sexueller Belästigung von Studierenden beschuldigt. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Für ausländische Studierende könnten ETH und EPFL deutlich teurer werden.
    • Ab Herbst 2025 sollen die Gebühren gemäss dem ETH-Rat dreimal höher sein.
    • Eine definitive Entscheidung steht aber noch aus.

    Der ETH-Rat will die Gebühren für ausländische Studentinnen und Studenten verdreifachen. Er hat sich an seiner letzten Sitzung dafür ausgesprochen, wie er am Freitag mitteilte.

    Der ETH-Rat berücksichtige damit die klaren Voten und Abstimmungsresultate zu diesem Thema im Parlament, schrieb er in der Mitteilung. Erhöht würden dadurch die Studiengebühren für die Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Zürich und Lausanne (ETH Zürich und EPFL).

    Gebühren sollen an Teuerung gekoppelt werden

    Die Verdreifachung der Studiengebühren soll gemäss dem Entscheid per Herbstsemester 2025 eingeführt werden. Im Rahmen einer Übergangregelung sollen bereits immatrikulierte Studierende ihr Bachelor- oder ihr Masterstudium ohne Gebührenerhöhung abschliessen können.

    Zudem schlägt der ETH-Rat vor, alle Studiengebühren an den Landesindesindex der Konsumentenpreise zu binden. Dies, um eine weitere Entwertung der Einnahmen aus den Studiengebühren durch die Teuerung zu vermeiden.

    Hast du studiert?

    Definitiv entscheiden wird der Rat über die Änderungen allerdings erst im Dezember nach einer Anhörung im ETH-Bereich sowie einer Konsultation der Ämter.

    Im März hatte sich der ETH-Rat noch gegen eine solche Erhöhung ausgesprochen. Er begründete dies damals mit der Bedeutung der Internationalität und Fähigkeit, die besten Talente anzuziehen. «Dies bleiben für den ETH-Rat wichtige Aspekte», schrieb er in der Mitteilung vom Freitag. Begleitmassnahmen sollen daher für finanzschwache internationale Studentinnen und Studenten ein Studium weiterhin ermöglichen.

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    Kommentare

    User #1926 (nicht angemeldet)

    Ich habe an der ETH Zeit verplempert. N. Siegrist (JuSo)

    User #3487 (nicht angemeldet)

    Wurde auch langsam Zeit, guter Entscheid

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