Die Schweiz stärkt Beziehungen in Südostasien
EDA-Staatssekretär Alexandre Fasel besucht Asean-Treffen zur Vertiefung der bilateralen Beziehungen.

EDA-Staatssekretär Alexandre Fasel hat am Freitag am Treffen der Aussenministerinnen und -minister der Vereinigung südostasiatischer Länder (Asean) teilgenommen. Er tat dies im Rahmen einer viertägigen Reise durch Südostasien, die zur Umsetzung der Südostasien-Strategie des Bundesrates beitragen sollte.
Wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Freitag mitteilte, sieht diese Strategie eine weitere Vertiefung der Beziehungen der Schweiz zu dieser aus EDA-Sicht wichtigen Wirtschaftsregion vor.
Bilaterales Abkommen über Luftlinienverkehr unterzeichnet
Am Asean-Treffen traf Fasel unter anderen den Aussenminister von Laos, Saleumxay Kommasith, zu einem bilateralen Gespräch. Laos hat 2024 den Asean-Vorsitz inne. Am Treffen waren auch Vertreter von Partnerländern eingeladen.
Am Freitagvormittag unterzeichneten Fasel und der laotische Minister für öffentliche Arbeiten und Verkehr ein bilaterales Abkommen über den Luftlinienverkehr. Der Bundesrat hatte das Abkommen am 22. November 2023 genehmigt.
Es verschafft laut EDA den betroffenen Luftfahrtunternehmen für die Flugverbindungen zwischen beiden Ländern die notwendige betriebliche Flexibilität. Das Abkommen werde sich positiv auf beide Volkswirtschaften auswirken.
Erfolgreiche Gespräche in Hanoi und Singapur
Am Mittwoch und Donnerstag war Fasel zu Besuch in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi. Dort fanden bilaterale Treffen mit Vize-Aussenminister Nguyen Minh und Vize-Handels- und Industrieminister Nguyen Hoang Long statt.
Erster Halt von Fasels Südostasienreise war am Dienstag Singapur, wo er Gespräche zu den Themen Wissenschaft und Digitalisierung sowie zu den regionalen Herausforderungen führte. Am Dienstagabend weihte der EDA-Staatssekretär das neue Gebäude der Schweizer Botschaft in Singapur ein: «Ein moderner, funktionaler, nachhaltiger Bau – genau wie die bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern», so das EDA in seiner Mitteilung.






