Die Modernisierung der Energiecharta hat es schwer

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Die vom Bundesrat vorgeschlagene Modernisierung des internationalen Energiechartavertrages hat in der Schweiz einen schweren Stand. Der Austritt der EU sowie zentraler Staaten aus dem Abkommen verstärkt die Fliehkräfte.

Die vom Bundesrat geplante Modernisierung des Energiechartavertrages (Energy Charter Treaty, ECT) ist nicht nur in der Schweiz umstritten. (Symbolbild)
Die vom Bundesrat geplante Modernisierung des Energiechartavertrages (Energy Charter Treaty, ECT) ist nicht nur in der Schweiz umstritten. (Symbolbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Im November 2024 gab der Bundesrat bekannt, den 1998 in Kraft getretenen internationalen Energiechartavertrag modernisieren zu wollen. Der völkerrechtlich verbindliche Energiechartavertrag (Energy Charter Treaty, ECT) war geschaffen worden, um Investitionen in Gas-, Öl-, und Kohleprojekte zu schützen. Nun soll das Abkommen an neue Herausforderungen bezüglich Umwelt und Nachhaltigkeit angepasst werden.

Bereits im Sommer 2024 hatte die EU beschlossen, auszutreten. Zahlreiche Staaten wie etwa Deutschland oder Frankreich taten es der Union gleich. Weitere EU-Mitgliedsstaaten planen, im Abkommen zu verbleiben.

Während etwa die SVP am Status quo festhalten will, fordern SP, Grüne und Umweltverbände den Austritt aus dem Abkommen. Die Kantone sind in der Frage gespalten.

Kommentare

User #4159 (nicht angemeldet)

Naja, in der Schweiz gibt es so viele Einsprachen dass man neue Projekte gar nicht erst versucht. Es fängt schon bei einem höheren Haag am Garten. Der Nachbar wird immer dagegen sein.

Weiterlesen

alpamare
46 Interaktionen
Durchgangspassage
Donald Trump
140 Interaktionen
Washington

MEHR AUS STADT BERN

YB
6 Interaktionen
Lunde-Kolumne
Dr. Sarah Schläppi
«Sarah hat Recht»
2 Interaktionen
Bern
11 Interaktionen
25'000 Franken