Die Energiestrategie 2050 ist auf Kurs

    Matthias Bärlocher
    Matthias Bärlocher

    Bern,

    Keine kalte Dusche: Die Energiestrategie 2050 sei auf Kurs, sagt der Bund in seinem Monitoring. Einzelne Richtwerte für 2020 seien bereits jetzt erreicht.

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    Energiestrategie: Gemäss Pascal Previdoli, Stellvertretender Direktor BFE, sind einzelne Richtwerte für die Energiestrategie 2020 bereits jetzt erreicht. - Nau

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Energiestrategie 2050 sei auf Kurs, sagt das Bundesamt für Energie BFE.
    • Einige für 2020 gesteckten Ziele habe man bereits erreicht.
    • Mittel- und langfristig brauche es aber weitere Anstrengungen.

    Im Abstimmungskampf ging es noch hoch zu und her: Mit der Energiestrategie 2050 auferlege sich die Schweiz so strenge Regeln, bald könne man nur noch kalt duschen und die Stromrechnung werde in die Tausenden von Franken gehen. Im Mai 2017 sagte das Stimmvolk trotzdem mit 58 Prozent Ja.

    «Sind auf Kurs»

    Um alles unter Kontrolle zu haben, betreibt das Bundesamt für Energie ein Monitoring: Wird genug Energie gespart, genug Strom produziert – vor allem aus den neuen erneuerbaren Energien? Die Bilanz zeige bereits jetzt: Die Energiestrategie 2050 sei auf Kurs.

    «Ein Highlight ist sicher der Endenergieverbrauch und der Stromverbrauch pro Kopf», sagt der stellvertretende Direktor des Bundesamts für Energie, Pascal Previdoli. Den bei diesen Indikatoren hat die Schweiz bereits jetzt die für 2020 gesetzten Richtwerte erreicht.

    Warmduscher

    Zurücklehnen könne man sich deswegen aber nicht, ergänzt Previdoli. «Wir wollen ja viel weiter gehen und haben auch Richtwerte für 2035 definiert. Um diese zu erreichen braucht es zusätzliche Anstrengungen.»

    Die Befürchtungen der damaligen Gegner des neuen Energiegesetzes seien aber definitiv nicht eingetreten. «Man darf durchaus warm duschen, ohne dass die Stromkosten durch die Decke gehen.» Das werde auch in Zukunft so bleiben, denn die Energiestrategie fusse auf so vielen verschiedenen Elementen, dass sie sehr robust und keine Hauruck-Übung ist.»

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    Ganzes Interview mit Pascal Previdoli, Stellvertretender Direktor Bundesamt für Energie. - Nau

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