Bundesratsmitglieder sitzen 2025 wieder etwas mehr im Flieger
Die Landesregierung hat Flugzeuge und Helikopter als Transportmittel im vergangenen Jahr wieder etwas mehr genutzt. Insgesamt standen gemäss den neuesten Zahlen des Lufttransportdienstes des Bundes (LTDB) 104 Flugstunden mehr zu Buche als noch im Vorjahr.

Insgesamt 704 Stunden flogen die Bundesrätinnen und Bundesräte laut dem LTDB im vergangenen Jahr, wie den am Freitag veröffentlichten Zahlen zu entnehmen war. Davon waren rund 39 Stunden Leerflüge. 2024 waren es noch rund 600 Stunden, in denen die Mitglieder des Bundesrats in der Luft waren. Das entspricht einer Zunahme um rund 17,5 Prozent.
Der Grossteil dieser Flüge wurde in beiden Jahren mit Flugzeugen abgewickelt. Im vergangenen Jahr machten Helikopterflüge weniger als 14 Prozent aus. Sie stiegen im Vergleich mit 2024 nur leicht an.
Nicht überraschend flog 2025 Aussenminister Ignazio Cassis am meisten: 212 Flugstunden sind dem Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) zuzurechnen, der von Amtes wegen andere Staaten besuchen und die Beziehungen zu diesen im Rahmen der internationalen Diplomatie pflegen muss.
Auf den zweiten Platz flog Wirtschaftsminister Guy Parmelin mit mehr als 146 Stunden. Auf dem dritten Platz landete die damalige Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter mit 128 Flugstunden. Insbesondere die repräsentativen Aufgaben des Bundespräsidiums dürften dazu beigetragen haben.






