Bundesrat

    Bundesrat will Löhne von Krankenkassen-Chefs deckeln

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Künftig sollen Höchstentschädigungen für Kader bei Krankenkassen gelten. Das entschied der Bundesrat am Mittwoch.

    Der Bundesrat unterstützt eine von den zuständigen Parlamentskommissionen vorgeschlagene Begrenzung von Entschädigungen für Krankenkassen-Kadermitglieder. (Symbolbild)
    Der Bundesrat unterstützt eine von den zuständigen Parlamentskommissionen vorgeschlagene Begrenzung von Entschädigungen für Krankenkassen-Kadermitglieder. (Symbolbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Bundesrat will für Krankenkasse-Kader Höchstentschädigungen festlegen.
    • Damit würden die Löhne der Chefs gedeckelt.

    Für Kadermitglieder von Krankenkassen will der Bundesrat künftig Höchstentschädigungen festlegen. Er unterstützt eine Vorlage der zuständigen Parlamentskommissionen, spricht sich aber für einen vereinfachten Mechanismus aus.

    Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N) hat eine Vorlage zur Begrenzung von Entschädigungen bei Krankenkassen ausgearbeitet. Kernpunkt ist die Einführung einer Obergrenze für die Mitglieder der leitenden Organe der Versicherer.

    Diese Obergrenze soll sich gemäss dem Gesetzesentwurf am Maximalbetrag der höchsten Lohnklasse in der Bundesverwaltung orientieren.

    Findest du die Obergrenze gut?

    Der Bundesrat plädiert dagegen, die Begrenzung der Entschädigungen der Geschäftsleitungs- und Verwaltungsratsmitglieder auf die Höhe des Lohnes eines Mitglieds des Bundesrates festzulegen. Somit wäre auch der Teuerungsausgleich bereits berücksichtigt.

    Als Nächstes wird sich die SGK-N erneut mit der Vorlage befassen. Danach kommt diese ins Parlament.

    Kommentare

    User #2867 (nicht angemeldet)

    Gewisse Dinge müssen vom Bundesrat per Dekret verordnet werden können und zwar ohne Beteiligung des Parlaments. Zum Beispiel beim Lohndeckel für das Kader bei bundesnahen Betrieben. Ohne Wenn und Aber, dafür per sofort.

    User #1758 (nicht angemeldet)

    Ubd jetzt kommen die Bürgerliche und jammern sicher, der Bund hat sich nicht in die Privatwirtschaft reinzumischen, oder nicht? aber wenn der Bund und Kanton die Steuerzähler Subventionieren muss, weil die Prämien höher sind als es ein Einkommen erlaubt, hat er auch das sagen. Aus meinerseite her soll die Grundversicherung weg vom Privaten Händen und vom Kanton oder Bund gesteuert werden, dann haben wir endlich ruhe mit diesen Pramien Explosion für den Gewinn eine Privatwirtschaft das für ALLER seit der Geburt bis zum letzten Tag Obligatorisch im Gesetzt fest legt.

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