Bern und Washington starten Verhandlungen «so bald wie möglich»

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Prättigau,

Die Schweiz und die USA wollen «so bald wie möglich» die erste Verhandlungsrunde für ein Handelsabkommen aufnehmen. Laut Wirtschaftsminister Guy Parmelin wird die erste Verhandlungsrunde in Bern stattfinden.

Bundespräsident Guy Parmelin (links) setzt mit US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer (rechts) den Verhandlungsrahmen für ein Handelsabkommen.
Bundespräsident Guy Parmelin (links) setzt mit US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer (rechts) den Verhandlungsrahmen für ein Handelsabkommen. - KEYSTONE/LAURENT GILLIERON

Parmelin führte mit US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer «sehr konstruktive Gespräche», wie der Bundespräsident auf dem Netzwerk X schrieb. Das Treffen fand am Donnerstagmorgen in Davos GR am Rande des Weltwirtschaftsforums (WEF) statt.

Am Treffen dabei war zudem Staatssekretärin Helene Budliger Artieda. In Bern würden Verhandlungen auf «technischer Ebene» geführt werden.

Am Vortag erklärte Parmelin vor den Medien, dass bald eine Sitzung mit Greer stattfinden würde. An dieser würden die Verhandlungsmodalitäten besprochen werden. Dabei gehe es unter anderem um den Ort sowie die Regelmässigkeit der Gespräche.

Das angestrebte Abkommen soll den Zollstreit zwischen Bern und Washington beilegen. Die USA erhoben vergangenes Jahr zunächst einen Zollsatz von bis zu 39 Prozent auf Schweizer Güter. Nach mehrmonatigen Gesprächen konnte dieser Zollsatz im November auf 15 Prozent reduziert werden. Nun soll bis zum 31. März die Vereinbarung in einem rechtlich bindenden Abkommen festgehalten werden.

Am Mittwochnachmittag traf Parmelin zudem auch US-Präsident Donald Trump. Die Handelsbilanz zwischen der Schweiz und den USA sei dabei Bestandteil der Gespräche gewesen.

Kommentare

User #5123 (nicht angemeldet)

Man sieht ja, wozu der Berner Laden der grinsenden Gesichter fähig ist: Weshalb zahlen Schweizer bei Einkäufen und Bestellungen in der EU immer noch Zölle auf den ganzen Mist, den das eigene Land nicht herstellen kann? Von Kohäsionszahlungen ganz zu schweigen, der Rechtsübernahme, der Einwanderungsflut, der Verdrängung der Eigenen - Bern will nicht, kann nichts, ist teuer und zieht die Bevölkerung täglich von neuem nur heimtückisch über den Tisch.

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