Alte Schweizer Kampfjet-Flotte hat noch nicht ausgedient

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Bern,

Die dreissig F/A-18C/D-Kampfjets der Schweizer Luftwaffe bleiben länger im Einsatz. Damit überbrückt die bestehende Flotte, bis die neuen F-35A-Kampfflugzeuge Anfang der 2030er-Jahre ihren Einsatz aufnehmen.

Die Kampfflugzeuge F/A-18 der Schweizer Luftwaffe haben noch nicht ausgedient. (Archivbild)
Die Kampfflugzeuge F/A-18 der Schweizer Luftwaffe haben noch nicht ausgedient. (Archivbild) - KEYSTONE/TIL BUERGY

Ende April 2026 wurden die Überprüfung und Sanierung der Flugzeugstruktur abgeschlossen, wie das Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) am Montag mitteilte. Mit weiteren, periodischen Wartungen sollen die dreissig Kampfflugzeuge nun weiterhin betriebsfähig sein.

Das Parlament hatte die Verlängerung der Nutzungsdauer mit der Armeebotschaft 2017 beschlossen und dafür 450 Millionen Franken bewilligt. Die Umsetzung erfolgte durch Armasuisse in Zusammenarbeit mit der Luftwaffe, der Ruag und weiteren Partnern aus der Industrie.

Ursprünglich war dieser Betrag für eine Verlängerung bis 2025 vorgesehen, da die Jets dann hätten ausser Dienst gestellt werden sollen. Die Modernisierung erfolgte in mehreren Phasen. Bereits Ende 2021 war der Einbau neuer Systeme für Kommunikation, Navigation und Identifikation abgeschlossen.

Kommentare

User #1181 (nicht angemeldet)

…selber, durch die Aero-Geschwängerten Patrioten bezahlen lassen…!!

User #5900 (nicht angemeldet)

Im Jahr 2018 beliefen sich die Kosten pro Flugstunde eines F/A-18 Kampfjets auf 50 750 Franken; hochgerechnet auf die 5676 Flugstunden also auf über 288 Millionen Franken. Der Bundesrat hat sich also mindestens um den Faktor 4.7 (teuerungsbereinigt) verschätzt. UND DAS NUR FÜRS JAHR 2018! Und wofür?

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