77 Wolfsabschüsse bremsen laut Bund das Wachstum des Bestands

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Bern,

In der Schweiz sind in der vergangenen Regulierungsperiode insgesamt 77 Wölfe getötet worden. Das rasche Wachstum der Wolfspopulation sei damit gebremst worden, kam das Bundesamt für Umwelt in seiner neusten Auswertung zum Schluss.

Das Bundesamt für Umwelt hat in der abgeschlossenen Phase der Regulierung von insgesamt 115 Wölfen zugestimmt.
Das Bundesamt für Umwelt hat in der abgeschlossenen Phase der Regulierung von insgesamt 115 Wölfen zugestimmt. - KEYSTONE/MARCO SCHMIDT

Insgesamt seien 76 Wölfe proaktiv und ein Wolf reaktiv erlegt worden, schrieb das Bundesamt für Umwelt (Bafu) in seinem am Montag veröffentlichten Bericht. Die Behörde hatte den Abschuss von rund 115 Tieren genehmigt.

Die Anzahl der Rudel, die vollständig in der Schweiz leben, stieg derweil von 25 auf 30 an. Verglichen mit den vorherigen Regulierungsperioden habe das exponentielle Wachstum des Bestandes somit gebremst werden können, so das Bafu.

Die eidgenössischen Räte beschlossen im Dezember 2022, das Jagdgesetz zu lockern und die präventive Regulierung des Wolfsbestands einzuführen. Von Anfang September 2025 bis Ende Januar dieses Jahres hatten die Kantone zum dritten Mal Gelegenheit, Wölfe abschiessen zu lassen, bevor sie Schäden anrichten.

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Kommentare

User #5607 (nicht angemeldet)

Der Wolf ist in Sachen Nutztiertode das kleinste Problem mit 7% gemäss Statistik, da gibt es andere Ursachen, die deutlich häufiger vorkommen. wie Alpabstürze, Feuer, Blitzeinschläge, Krankheiten usw.

User #1628 (nicht angemeldet)

Schön dass genügend Zeit und Geld vorhanden ist den Viechern hinterher zu Jagen! Bleibt zu hoffen, dass es immer so bleiben mag...

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