200 Demonstrierende fordern in Bern «Hände weg von Venezuela»
Rund 200 Menschen haben am Sonntag in Bern gegen die US-Intervention in Venezuela demonstriert. Sie forderten «die sofortige Verurteilung dieser völkerrechtswidrigen Aggression», wie es in einem Aufruf hiess.

Sie trugen Transparente mit Aufschriften wie «Trump-Terror» oder «Fuera yanquis de América Latina» (Yankees, raus aus Lateinamerika), wie ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. «Hoch die internationale Solidarität», skandierten die Teilnehmenden.
Ziel des Angriffs seien die US-Kontrolle über das Erdöl Venezuelas und die Stärkung der geopolitischen Macht in der Region, hiess es im Aufruf. Der Angriff richte sich gegen alle Länder der Region, die sich dem Imperialismus entgegenstellten.
Die Spontankundgebung stand unter dem Motto «Hände weg von Venezuela». Dazu aufgerufen hatten mehr als ein Dutzend Organisationen, darunter die Partei der Arbeit Bern, die Kommunistische Jugend Bern, die Vereinigung Schweiz Kuba sowie mehrere propalästinensische Organisationen.
In Bern sind Spontankundgebungen als Reaktion auf ein bestimmtes Ereignis innert 48 Stunden möglich. Eine Bewilligung braucht es nicht. Es besteht lediglich eine Meldepflicht. Am Samstag hatten auch in Genf einige Dutzend Menschen gegen den Angriff demonstriert.






