Pierre Maudet hat wegen seiner Abu Dhabi Reise geschwindelt

    Stéphanie Hofer
    Stéphanie Hofer

    Genève,

    Der Genfer FDP-Regierungspräsident räumt ein Fehlverhalten in der Abu-Dhabi-Affäre ein. Ein Rücktritt komme derzeit aber nicht in Frage, sagt er.

    pierre maudet kantonsregierung
    Pierre Maudet spricht während einer Militärzeremonie in Genf. (Archivbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Pierre Maudet hat sich von einem Scheich eine Reise nach Abu Dhabi bezahlen lassen.
    • Nun gibt er zu, nicht die ganze Wahrheit gesagt zu haben.

    Gegen den Genfer Staatsratspräsidenten Pierre Maudet (FDP) läuft derzeit ein Verfahren wegen Verdachts auf Vorteilnahme wegen einer Reise nach Abu Dhabi vor drei Jahren. Jetzt hat der Politiker sein Schweigen gebrochen.

    Im Westschweizer Privatfernsehen «Léman bleu» räumt er ein, «den Genfern einen Teil der Wahrheit verschwiegen zu haben». Er bestätigt, der Scheich habe der fünfköpfigen Familie Maudet den Businessclass-Flug, das Luxushotel und die Eintritte für den Formel-1-GP bezahlt.

    Die Staatsanwaltschaft wird in zwei Wochen ein Verfahren gegen Maudet eröffnen. Dies sofern das Kantonsparlament seine Immunität aufheben wird. Die Stimmen, die einen Rücktritt fordern, werden derweil immer lauter. Maudet selbst dementiert.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Da-Vinci Gemälde
    Da-Vinci Gemälde
    pierre maudet kantonsregierung
    1 Interaktionen
    Scheich-Reise

    MEHR IN NEWS

    USA Achterbahn Unfall
    «Tief betroffen»
    «Muss ich wirklich auf den Notfall?»
    Grippe-Saison
    Virginia Richter
    Uni-Rektorin Richter

    MEHR AUS GENèVE

    spritze
    17 Interaktionen
    Neue Studie zeigt
    na
    16 Interaktionen
    Fussball-Talk
    Sport
    Schweizer Sporthilfe