In Zusammenarbeit mit RTL und Veronica Ferres wird das Entführungsopfer Johannes Erlemann seine unglaubliche Geschichte in mehreren Formaten erzählen.
Aus Johannes Erlemann und Veronica Ferres sind die «engsten Vertrauten» geworden.
Aus Johannes Erlemann und Veronica Ferres sind die «engsten Vertrauten» geworden. - 2016 Peter West/ACE Pictures/ImageCollect / RTL / Boris Breuer
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Das Wichtigste in Kürze

  • 1981 hielt die Entführung eines kleinen Jungen die Welt in Atem.
  • Jetzt wird der Fall rund um Johannes Erlemann von RTL neu aufgerollt.
  • In Zusammenarbeit mit Erlemann wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt.

Der Fall des entführten elfjährigen Jungen Johannes Erlemann hielt 1981 die Welt in Atem. Erst nach 16 Tagen konnte der Sohn von Unternehmer Jochem Erlemann aus einem winzigen Verschlag befreit werden. Und das nur gegen die Bezahlung von drei Millionen D-Mark Lösegeld.

Mit RTL und in Zusammenarbeit mit Johannes Erlemann widmet sich nun Veronica Ferres (57) als Produzentin dem spektakulären Fall.

Als Spielfilm und Dokumentation sowie in einem Podcast und einem Buch wird die Geschichte aus vier unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. «Dieses Projekt ist für mich eine Lebensaufgabe, an dem ich bereits seit zehn Jahren gearbeitet habe», sagt Erlemann. «Ohne Veronica Ferres hätte ich nicht die Bereitschaft gehabt, nun alles bedingungslos offenzulegen. Durch ein Treffen vor einigen Jahren habe ich nicht nur eine Freundin gewonnen, sondern auch eine enge Vertraute.»

Marc Rothemund führt Regie

Bei dem angekündigten Spielfilm wird der Oscar-nominierte Marc Rothemund (53, «Sophie Scholl - Die letzten Tage») die Regie übernehmen. Das verrät Ferres in der Pressemitteilung von RTL.

Es handelt sich dabei um «seinen ersten TV-Spielfilm seit 20 Jahren», so Ferres weiter. Lutz Heineking jr. («Der Pfau», «Keine besonderen Vorkommnisse») werde derweil die Dokumentation verantworten.

Warum sich RTL die Rechte daran gesichert hat, erklärt Sascha Schwingel, Deputy Head of TV & Entertainment RTL Deutschland: «Es ist die Geschichte eines entführten Kindes - es ist aber auch eine Geschichte von enormem Kampfgeist und Überlebenswillen. Es ist eine Geschichte, die Mut macht.»

«Wir danken Johannes Erlemann für sein Vertrauen, sie uns zu erzählen. Und wir freuen uns, dass wir ihm die Möglichkeit bieten können, sie gattungsübergreifend und in allen Facetten wiederzugeben.» Die Veröffentlichung des Gesamtpakets, zu dem auch eine Berichterstattung im «stern» zählen wird, ist für das kommende Jahr geplant.

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