US-Youtuberin quälte ihre Kinder jahrelang – jetzt packt Tochter aus
Auf Youtube gaukelte sie Familienidylle vor, doch die Realität sah anders aus: Machelle Hobson quälte ihre Kinder jahrelang. Jetzt kommen Details ans Licht.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine Mutter hat in den USA ihre Kinder über Jahre hinweg misshandelt.
- Auf Youtube zeigte sie dagegen den Alltag einer idyllischen Patchwork-Familie.
- Eine der betroffenen Töchter packt nun über die wahren Zustände in ihrem Zuhause aus.
Vor der Kamera herrschte heile Welt. Doch sobald die Youtube-Videos abgedreht waren, begann für die Kinder von Machelle Hobson (†48) der blanke Horror!
Drohungen, Vernachlässigung, Schläge: Eines der Opfer, die heute 29-jährige Jordyn, bringt nun die Details des jahrelangen Missbrauchs durch ihre Mutter ans Licht.

«Ich wurde mein Leben lang missbraucht», erzählt sie der britischen Zeitung «Daily Mail». Sie und ihre Geschwister wurden «in Räume gesperrt» und die Mutter habe «gedroht, dass wir kein Essen bekommen».
Horror-Mutter wird überführt – und stirbt in Haft
Der Horror endete erst, als vor sechs Jahren eine der erwachsenen Töchter zur Polizei ging. Diese nahm Machelle Hobson, die Mutter der Kinder, fest.
Sie wurde wegen mehrerer Fälle von Kindesmisshandlung, Freiheitsberaubung und Missbrauch und Vernachlässigung angeklagt, starb aber noch vor ihrer Verurteilung mit 48 Jahren in Haft.
Den Albtraum durchlebten die fünf leiblichen Kinder sowie mehrere Adoptiv- und Pflegekinder über viele Jahre. «Wir alle waren Puppen schon lange, bevor überhaupt an YouTube zu denken war», erzählt Jordyn Downs der «Daily Mail».
800'000 Follower sehen Familien-Idylle auf Youtube
Doch mit dem Youtube-Kanal «Fantastic Adventures» wurden Machelle Hobson und ihre Kinder berühmt. Mehr als 800'000 Follower verfolgten das scheinbar harmonische Leben der Patchwork-Familie.
Was hinter den Kulissen geschah, blieb lange verborgen.
Statt lustiger Spiele und leckerer Guetzli gab es für die Kinder teils tagelang nichts zu essen und zu trinken. Sie wurden mit Pfefferspray besprüht und über Tage in einen Kleiderschrank gesperrt, wenn sie nicht gehorchten.
Jugendamt bekommt nichts von wahren Zuständen mit
Auch das Jugendamt bekam von den wahren Zuständen im Hause Hobson nichts mit. Neunmal stattete sie der Familie einen Besuch ab. Stets wusste die Mutter aber offenbar vorab Bescheid und bereitete ihre Kinder darauf vor.

«Sie drohte nicht nur, uns wehzutun, sondern uns zu töten, wenn wir ein falsches Wort sagten», berichtet Jordyn. Und weiter erinnert sie sich: «Ich wurde gezwungen zu lügen, wenn das Jugendamt zu uns kam. Die Behörden fragten uns, ob unsere Mutter uns wehgetan habe, während sie im Raum war.»
Als die Polizei 2019 schliesslich unangekündigt vor der Tür stand, fand sie schreckliche Zustände vor.












