US-Autorin Louise Meriwether gestorben

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Deutschland,

Die US-amerikanische Schriftstellerin Louise Meriwether ist tot. Sie starb im Alter von 100 Jahren in Manhattan, wie der Rowohlt Verlag am Donnerstag mitteilte.

kerze Blake Garrett
Der ehemalige US-Kinderstar Blake Garrett ist am 8. Februar im Alter von nur 33 Jahren gestorben. (Symbolbild) - keystone

Die US-amerikanische Schriftstellerin Louise Meriwether ist tot. Meriwether war als Autorin, Journalistin, Essayistin und Aktivistin bekannt. Sie hat laut Rowohlt unter anderem Biografien über bedeutende afroamerikanische Persönlichkeiten wie Rosa Parks für Kinder geschrieben.

Ihr Debütroman «Eine Tochter Harlems» (im Original «Daddy Was a Number Runner», erschienen 1970) gelte in den USA als «massgebliches Werk über Rassismus, Geschlechterrollen und Klassismus (nicht nur) im Harlem der 30er Jahre», schrieb der Verlag. Am 17. Oktober erscheint das Buch mit einem Vorwort von James Baldwin erstmals auf Deutsch im Rahmen der neuen Rowohlt-Reihe rororo Entdeckungen.

Meriwether erzählt darin von einem zwölfjährigen Mädchen, das in den 1930er Jahren in Harlem in einem rauen Umfeld aufwächst und sich mit Rassismus und übergriffigen Männern herumschlagen muss. Von Rowohlt hiesse es: «Meriwether hat trotz der grossen Aufmerksamkeit für ihr Wirken nie den Status einer Toni Morrison, Alice Walker oder Maya Angelou errungen, ihre Texte wurden bislang nicht ins Deutsche übersetzt».

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