Tom Cruise kassiert Mega-Flop – jetzt soll er «hässig» sein
Tom Cruises «Digger» floppt an den Kinokassen. Insider behaupten nun, der Hollywoodstar suche die Schuld bei Marketing und PR.

Das Wichtigste in Kürze
- Tom Cruises neuer Film «Digger» legt einen katastrophalen Kinostart hin.
- Weltweit spielte der Streifen zum Start nur rund 20 Millionen Dollar ein.
- Insider behaupten nun, Cruise sei «wütend» und verlange Antworten.
Das dürfte sich Tom Cruise (64) ganz anders vorgestellt haben. Sein neuer Film «Digger» sollte eigentlich eines der Kinoereignisse des Jahres werden. Stattdessen entwickelt sich die schwarze Komödie zum finanziellen Debakel.
Am ersten Wochenende spielte «Digger» weltweit umgerechnet nur rund 16,6 Millionen Franken ein. Besonders bitter: Allein die Produktion verschlang mehr als 100 Millionen Franken. Dazu kommen hohe Marketingkosten.
Das Branchenmagazin «Deadline» rechnet deshalb bereits mit einem möglichen Verlust von umgerechnet rund 124 Millionen Franken.
Schlechtester Cruise-Start seit fast 20 Jahren
Für Cruise ist der Absturz ungewöhnlich. «Digger» beschert dem «Mission: Impossible»-Star seinen schwächsten nordamerikanischen Kinostart seit «Lions for Lambs» aus dem Jahr 2007.
Die Kritiken helfen dem Film ebenfalls nicht. Bei Rotten Tomatoes kommt «Digger» derzeit auf lediglich 51 Prozent positive Kritikerstimmen.
Beim CinemaScore, bei dem Kinobesucher direkt nach der Vorstellung befragt werden, erhält der Film nur die Note C+. Die Skala reicht von A+ bis F, ein C+ gilt als schwaches Ergebnis.
Die Erwartungen waren entsprechend hoch. Regisseur Alejandro González Iñárritu gewann für «Birdman» und «The Revenant» gleich zweimal hintereinander den Oscar für die beste Regie. Mit Tom Cruise in der Hauptrolle galt «Digger» deshalb früh als möglicher Kandidat für die Award-Saison.
In «Digger» spielt Cruise einen exzentrischen Öl-Magnaten. An seiner Seite sind unter anderem Sandra Hüller, Riz Ahmed und John Goodman zu sehen.
Tom Cruise soll «wütend» sein
Und hinter den Kulissen soll die Stimmung mittlerweile entsprechend angespannt sein. Klatschreporter Rob Shuter berichtet in seinem Newsletter «Naughty But Nice», Cruise sei über das Abschneiden des Films «wütend».

«Tom ist wütend, weil er es hasst zu verlieren», behauptet eine nicht namentlich genannte Quelle gegenüber Shuter.
Cruise habe geglaubt, mit «Digger» nicht bloss einen weiteren Film gedreht zu haben. Vielmehr habe er darin jene Rolle gesehen, die ihm endlich einen Oscar in einer regulären Wettbewerbskategorie bringen könnte.
Marketing und PR sollen schuld sein
Nun suche der Hollywoodstar angeblich nach Erklärungen. Laut Shuters Quellen gerieten insbesondere die Marketing- und PR-Verantwortlichen unter Druck. Es gebe Krisengespräche und gegenseitige Schuldzuweisungen.

«Er macht das Marketing verantwortlich. Er macht die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich», wird ein Insider zitiert. Cruise wolle wissen, weshalb es nicht gelungen sei, «Digger» beim Publikum als grosses Kinoereignis zu verkaufen.
Unabhängig bestätigen lassen sich diese Aussagen nicht.
Nach aussen zeigt Cruise keine Wut
Interessant ist allerdings: Öffentlich gibt sich Cruise keineswegs als schlechter Verlierer.
Nach dem Kinostart lobte er die Zusammenarbeit mit Regisseur Alejandro Gonzalez Iñárritu und dem übrigen Team. Es sei eine «Ehre» gewesen, den Film zu drehen, erklärte der Schauspieler. Er sei stolz darauf, was gemeinsam entstanden sei.
Ob sich «Digger» in den kommenden Wochen noch fängt, ist offen. Nach einem weltweiten Start von lediglich 20 Millionen Dollar steht der Film allerdings bereits jetzt vor einem tiefen Loch.
















