Tom Cruise ist plötzlich mit roten Haaren
Tom Cruise hat bei der Premiere seines neuen Films «Digger» in London für Aufsehen gesorgt – mit knallroten Haaren und Stiefeln mit Absatz.

Das Wichtigste in Kürze
- Tom Cruise überraschte bei der Londoner «Digger»-Premiere mit knallroten Haaren.
- Für seine Rolle als Öl-Tycoon liess sich Cruise mit Bodysuit und Prothesen altern.
- Regisseur Alejandro González Iñárritu lobt Cruises Verwandlung als «astonishing».
Tom Cruise hat bei der Premiere seines neuen Films «Digger» am Leicester Square in London alle Blicke auf sich gezogen. Nicht wegen seines Films, sondern wegen seiner Frisur. Statt seiner gewohnten braunen Haare zeigte sich der Mission-Impossible-Star mit knallrotem Haarschopf.
Zum neuen Look kombinierte Cruise einen eleganten Smoking, eine dunkle Sonnenbrille und glänzende Stiefel mit Absatz. Mit dabei waren auch mehrere seiner Filmpartner. Darunter Sandra Hüller (48), Michael Stuhlbarg (58), Riz Ahmed (43) und Sophie Wilde (28).
Tom Cruise hat sich für Rolle komplett verwandelt
Für seine Rolle im Film musste sich Cruise optisch komplett verwandeln. Als Öl-Tycoon Digger Rockwell, der versehentlich eine globale Öko-Katastrophe auslöst, trug er einen Bodysuit und Prothesen. Diese liessen ihn deutlich älter aussehen.

Im Trailer ist Cruise mit dünnem weissem Haar, künstlichem Bauch und starkem Südstaaten-Akzent zu sehen. In der Story wird Digger vom US-Präsidenten – gespielt von John Goodman (74) – beauftragt, den Planeten zu retten.
Fans feiern Trailer zu «Digger»
Die Fans reagierten auf den Trailer begeistert und trauten Cruise bereits einen Oscar zu. Einer schrieb: «Endlich ein Film, in dem Tom Cruises gefährlichster Stunt reine, ungefilterte Schauspielkunst ist.» Ein anderer meinte: «Tom Cruise hier zu sehen, ist völlig unwiedererkennbar – erstaunlich.»
Regisseur Alejandro González Iñárritu (63), vierfacher Oscar-Gewinner und bekannt für «Birdman» und «The Revenant», produzierte gemeinsam mit Cruise. Über dessen Verwandlung sagte er: «Die Verwandlung, die er durchgemacht hat, war erstaunlich. 'Alejandro, es hat 40 Jahre gedauert, bis ich zu diesem Charakter wurde', sagte er einmal zu mir.»
«Digger» entstand während einer sechsmonatigen Produktion in Grossbritannien und wird auf dem Filmplakat als «eine Komödie katastrophalen Ausmasses» angekündigt. Es ist eine ungewohnte Abwechslung für Cruise, der sonst vor allem für seine halsbrecherischen Stunts bekannt ist.
Tom Cruise war schon immer riskant unterwegs
Wie riskant Cruise schon als Kind war, erzählte er kürzlich im Podcast «New Heights»: Mit zweieinhalb Jahren kletterte er aus dem Fenster aufs Dach, um die Sterne zu betrachten. Bis ein Nachbar schliesslich die Mutter alarmierte.
Später kletterte er bei Wind gerne auf hohe Bäume. «Weil ich das Gefühl mochte», wie er sagte, und zog sich dabei zahlreiche Brüche zu.

«Ich habe so viele Sachen gemacht und nicht gut gemacht. Ich habe mir Knochen gebrochen, ich landete im Spital», so Cruise. Seine Mutter habe ihn nie zur Vorsicht ermahnt, sondern ihn stattdessen mit Kuchen von seinen Kletterpartien weggelockt.
















