Timothy Busfield stellt sich nach Haftbefehl der Polizei
Der US-Schauspieler Timothy Busfield hat sich der Polizei in New Mexico gestellt. Gegen ihn lag ein Haftbefehl wegen sexueller Kontakte mit Minderjährigen vor.

Der US-Schauspieler und Regisseur Timothy Busfield (68) hat sich der Polizei gestellt. Dies geschah im US-Bundesstaat New Mexico, wie der «Spiegel» berichtet.
Gegen den 68-Jährigen lag ein Haftbefehl vor. Die Vorwürfe betreffen strafbare sexuelle Kontakte mit Minderjährigen und Kindesmissbrauch.
Zwei minderjährige Zwillingsbrüder haben die Anschuldigungen erhoben. Die Vorfälle sollen auf dem Set der Serie «The Cleaning Lady» passiert sein, schreibt der «Stern».
Polizei erstmals 2024 eingeschaltet
Busfield führte für der Serie Regie bei mehreren Folgen. Die Dreharbeiten fanden hauptsächlich in Albuquerque statt.
Die Serie lief in den USA von 2022 bis 2025. Die Jungen waren damals elf Jahre alt, ergänzt der «Stern».
Die Polizei wurde erstmals im Jahr 2024 eingeschaltet. Ein Krankenhausarzt alarmierte laut «n-tv» die Behörden nach einer Untersuchung.
Timothy Busfield verbreitet Videostatement
Nun verbreitet Busfield ein Videostatement über die US-News-Website «TMZ». Darin weist er die Vorwürfe als «schreckliche Lügen» zurück.
«Ich habe diesen kleinen Jungen nichts getan», sagte er im Video. Er kündigte an, sich mit einem Team zu wehren.
«Hoffentlich bin ich bald wieder draussen und zurück bei der Arbeit», fügte er hinzu. Das Video entstand im Büro seines Anwalts, so «TMZ».
Warner Bros. leitet unabhängige Untersuchung ein
Der Haftbefehl wurde am Freitag in Albuquerque erlassen. Busfield fuhr 2000 Meilen (ca. 3219 km) nach New Mexico, um sich den Behörden am Samstag zu stellen, so «TMZ».
Busfields Anwalt Larry Stein erklärt, dass Warner Bros. eine unabhängige Untersuchung einleitete. Diese erfolgte durch eine externe Kanzlei, die etwa ein Dutzend Personen befragte, berichtet «TMZ» weiter.

Der Ermittler kam zu dem Ergebnis, dass die Beweise die Vorwürfe nicht stützen. Stein betonte dies in seiner Stellungnahme zu den Vorgängen.
Vorwürfe umfassen unangemessenes Berühren und Kitzeln
Die Behörden in Albuquerque leiteten einen eigenen Untersuchungsausschuss ein. Die Vorwürfe umfassten unangemessenes Berühren und Kitzeln.
Busfield erinnerte sich nicht an «übertriebenes Kitzeln». Ein Elternteil war immer in der Nähe, so seine Aussage, wie «TMZ» wiedergibt.












