«The Ring»-Star Daveigh Chase stirbt mit 35 Jahren
Die US-amerikanische Schauspielerin und Synchronsprecherin Daveigh Chase ist im Alter von 35 Jahren an den Folgen einer Hirnhautentzündung gestorben.

Daveigh Chase ist im Alter von 35 Jahren gestorben. Der Tod der US-Schauspielerin wurde am 16. Juni 2026 bekannt, wie die «Welt» berichtet.
Nach Angaben aus ihrem Umfeld starb Chase an den Folgen einer Hirnhautentzündung. Diese habe laut «Focus online» zu einer schweren Blutvergiftung mit Sepsis geführt.
Ihr Partner Roy Hernandez bestätigte den Tod gegenüber US-Portalen wie «TMZ». Er sprach von einer Infektion, die sich in kurzer Zeit kritisch verschlechtert habe.
Daveigh Chase: Klinikaufenthalt und verschlechterter Gesundheitszustand
Chase wurde zuvor in Los Angeles medizinisch behandelt und in eine Klinik eingeliefert. Medien berichten über einen bereits deutlich angeschlagenen gesundheitlichen Zustand.
Anfang Juni 2026 erfolgte eine stationäre Behandlung wegen Unterernährung. Laut der «Welt» verschlechterte sich ihr Zustand in der Folge erheblich.
US-Medien schildern zudem ein Umfeld instabiler Lebensumstände in Los Angeles. Teilweise war von Aufenthalten im Bereich von Skid Row die Rede.
Offizielle Todesursache weiter ungeklärt
Eine endgültig amtliche Bestätigung der Todesursache steht weiterhin aus. Die derzeit bekannten Angaben stützen sich auf Aussagen aus dem persönlichen Umfeld.
Daveigh Chase wurde bereits im Kindesalter Teil der US-Filmindustrie. Ihre Stimme als Lilo in «Lilo & Stitch» brachte ihr internationale Bekanntheit.
Für diese Leistung erhielt sie einen Annie Award für herausragende Synchronarbeit. Später übernahm sie weitere Sprechrollen, darunter in «Spirited Away».
Durchbruch mit «The Ring»
Einem breiten Publikum wurde sie zudem durch «The Ring» bekannt. Darin verkörperte sie die Figur Samara Morgan im prägenden Horrorfilm der 2000er-Jahre.
Auch in «Donnie Darko» und der HBO-Serie «Big Love» war sie zu sehen. Laut der «Euronews» zog sie sich ab Mitte der 2010er-Jahre zunehmend aus der Branche zurück.

In den folgenden Jahren berichteten US-Medien über persönliche und rechtliche Schwierigkeiten. Dazu zählten laut der «Welt» auch wiederkehrende Konflikte mit den Behörden.
Rückzug aus der Öffentlichkeit und Spendenkampagne vor ihrem Tod
Gleichzeitig verschwand Chase weitgehend aus der Öffentlichkeit und der Filmindustrie. Ihr früher Ruhm als Kinderdarstellerin stand damit in starkem Kontrast zu späteren Jahren.
Kurz vor ihrem Tod wurde in den USA eine Spendenkampagne initiiert. Diese sollte laut «Focus online» Unterstützung für ihre letzten Lebensumstände ermöglichen.
Die Nachricht von ihrem Tod verbreitete sich rasch über internationale Medien. Weitere offizielle Angaben zu den Umständen sind derzeit noch nicht veröffentlicht.












