Shakira

Shakira gewinnt vor Gericht gegen Spaniens Finanzamt

Maja Bojic
Maja Bojic

Spanien,

Shakira gewinnt vor Gericht gegen das spanische Finanzamt und erhält nach Medienberichten eine Rückzahlung von rund 60 Millionen Euro.

Shakira
Shakira lebte zum Zeitpunkt des umstrittenen Steuerjahres überwiegend auf Tournee und hielt sich laut Gericht nur eingeschränkt in Spanien auf. (Archivbild) - keystone

Die kolumbianische Sängerin Shakira (49) hat im langjährigen Steuerstreit mit den spanischen Behörden einen juristischen Erfolg erzielt. Laut der «Bild» muss das Finanzamt ihr rund 60 Millionen Euro (etwa 56 Millionen Franken) zurückzahlen, inklusive Zinsen und Prozesskosten.

Im Zentrum des Verfahrens stand die Frage, ob Shakira im Jahr 2011 in Spanien steuerlich ansässig war. Der Fall zieht sich über mehrere Jahre und wurde vor spanischen Gerichten umfassend geprüft.

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Wie der «Focus» berichtet, sah das Gericht keinen ausreichenden Nachweis für einen steuerlichen Wohnsitz in Spanien. Massgeblich war dabei die sogenannte 183-Tage-Regel im spanischen Steuerrecht.

Wohnsitzfrage von Shakira im Mittelpunkt des Urteils

Die Finanzverwaltung konnte laut dem «Focus» die erforderliche Aufenthaltsdauer nicht eindeutig belegen. Das Gericht folgte damit im Kern der Argumentation der Sängerin im Verfahren.

Auch die «Bunte» berichtet, dass kein Steuerbetrug im Zusammenhang mit dem Verfahren festgestellt wurde. Die Richter hoben entsprechende Vorwürfe im konkreten Steuerfall auf.

Im Verfahren wurden insbesondere Reise- und Tourneedaten aus dem Jahr 2011 berücksichtigt. Shakira absolvierte damals zahlreiche internationale Auftritte ausserhalb Spaniens.

Rückzahlung in Millionenhöhe

Die Rückzahlung setzt sich nach Angaben der Medien aus Steuern, Zinsen und weiteren Kosten zusammen. Der «Focus» beziffert den Betrag auf rund 55 Millionen Euro.

Die «Bild» spricht hingegen von einer Rückzahlung von über 60 Millionen Euro insgesamt. Die Unterschiede ergeben sich aus unterschiedlichen Berechnungsgrundlagen der Behörden und Medien.

verurteilter geständnis
Ein Verurteilter, der vier Studierende in Idaho ermordete, proklamiert nun seine Unschuld und will das Geständnis aus dem Vorjahr widerrufen. (Symbolbild) - keystone

Das Urteil betrifft ausschliesslich das Steuerjahr 2011 und ist rechtlich klar abgegrenzt. Weitere Verfahren gegen die Sängerin bleiben von dieser Entscheidung unberührt.

Kommentare

User #4007 (nicht angemeldet)

Steuern sind grundsätzlich Raub, in diesem Fall Raub aufs Geratewohl hin, Bravo Shakira, gut gemacht!

User #6021 (nicht angemeldet)

Bravo Shakira hat gut geklappt.

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