Sarah Connor provoziert mit neuem Song

    Sandra Morgenroth
    Sandra Morgenroth

    Deutschland,

    Sarah Connor setzt ein Statement gegen Hass im Netz. Ihr neuer Song heisst «Ficka» und das dazugehörige Musikvideo trägt einen Warnhinweis.

    Sarah Connor Bild Kapuze
    Mit ihrem neuen Song wehrt sich Sarah Connor gegen Hass und Hetze im Netz. - Universal Music/Nina Kuhn

    Sarah Connor, eine der erfolgreichsten deutschen Pop-Sängerinnen, veröffentlicht mit «Ficka» eine Single, die für Diskussionen sorgt. Der Titel, angelehnt an das Schimpfwort «Ficker», ist bewusst provokant gewählt, wie die «Bild» berichtet.

    Im Song rechnet Sarah Connor mit Hass und Hetze im Internet ab, wie sie in mehreren Interviews betont. Die Künstlerin möchte mit dem Lied all jenen Mut machen, die im Netz beleidigt oder gemobbt werden.

    Damit setzt sie sich klar gegen digitale Gewalt ein, wie «Gala» berichtet.

    Song als Reaktion auf Hass und Hetze

    Sarah Connor hat in ihrer 25-jährigen Karriere viel Gegenwind erlebt: Von Buh-Rufen über verletzende Schlagzeilen bis zu Paparazzi-Hetzjagden.

    Sarah Connor neuer Song
    Der neue Song von Sarah Connor soll Mut machen. - Universal Music

    Lange Zeit habe sie solche Anfeindungen ignoriert, doch mit ihrer neuen Musik zieht sie eine Grenze. Sie erklärt, dass die Abwertung anderer Menschen durch Social Media eine neue Dimension erreicht habe.

    Besonders die anonyme Wut und der Frust im Netz seien heute ungefiltert und härter denn je.

    Sarah Connor: Sorge um die junge Generation

    Das berichtet Sarah Connor weiter gegenüber der «Gala». Auch als Mutter von vier Kindern beschäftigt sie die Frage, wie junge Menschen mit digitalem Hass umgehen.

    Sie selbst habe ein dickes Fell, doch Jugendliche seien oft schutzlos ausgeliefert. Connor fragt sich, wann es normal geworden sei, dass Menschen für ihre Persönlichkeit oder Fehler öffentlich beschimpft und ausgelacht werden.

    Warnhinweis im Musikvideo

    Das passende Musikvideo zu dem Song ist auf YouTube mit einem Warnhinweis versehen. User müssen ihr Alter bestätigen, um das Video anzusehen.

    Sarah Connor
    Sarah Connor kritisiert die zunehmende Anonymität und Aggression im Netz. - Universal Music/Nina Kuhn

    Grund dafür ist die explizite Sprache, die Connor bewusst gewählt hat, um die Realität im Netz abzubilden, wie «Kurier» berichtet. Die Sängerin steht hinter dieser Entscheidung und betont, dass ein «netteres Wort» für all das nicht eingefallen sei.

    «Kannst nicht von jedem gemocht werden»

    Sarah Connor sagt gegenüber der «Bild»:

    «Du kannst nicht von jedem gemocht werden. Schon gar nicht, wenn Du eine klare Haltung zu politischen Themen beziehst oder polarisierst und öffentlich auch mal Fehler machst. Aber irgendwann ist das Fass voll.»

    Klare Haltung, klare Worte

    Die direkte Sprache sei notwendig, um auf das Problem aufmerksam zu machen. Mit «Ficka» wolle sie nicht nur für sich selbst einstehen, sondern auch ein Vorbild für die nächste Generation sein.

    Sarah Connor
    Mit dem Song will Sarah Connor nicht nur sich selbst, sondern auch andere Betroffene stärken. (Archivbild) - keystone

    Sarah Connor möchte, dass sich niemand schämen muss, sich gegen Hass zu wehren, wie sie im Interview mit «Bild» erklärt.

    Gesellschaftskritik und Empowerment

    Sarah Connor nutzt ihre Musik seit Jahren, um gesellschaftliche Themen anzusprechen. Bereits in früheren Songs wie «Augen auf» oder «Vincent» griff sie kontroverse Themen auf.

    Mit «Ficka» setzt sie diese Linie fort und positioniert sich klar gegen Online-Mobbing und digitale Hetze, wie «Kurier» berichtet.

    Positive Reaktionen und viel Zuspruch

    Die Resonanz auf ihren neuen Song ist laut Sarah Connor überwiegend positiv. Fans und Betroffene fühlen sich durch den Song gestärkt.

    Hast du das neue Album von Sarah Connor schon gehört?

    Experten für Medienpädagogik betonen, wie wichtig es sei, dass prominente Persönlichkeiten wie Connor das Thema Hass im Netz offen ansprechen. Solche Statements könnten zu mehr Sensibilität und Solidarität in der digitalen Gesellschaft führen.

    Kommentare

    User #4301 (nicht angemeldet)

    Verlasst die Social Media und all der Hass und die Hetze kommen nicht mehr an.

    User #6227 (nicht angemeldet)

    Der Remix heisst Schluckä!

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