Sandra Hüller und Sandra Wollner für US-Filmpreis nominiert

    Keystone-SDA
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    USA,

    Die deutsche Schauspielerin Sandra Hüller (48) hat mit ihrer Rolle in dem Drama «Vaterland» Chancen auf einen wichtigen US-Filmpreis. Gleich dreifach nominiert ist zudem die österreichische Regisseurin und Drehbuchautorin Sandra Wollner mit dem Drama «Everytime». Die Gotham Awards gelten als Auftakt der US-Filmpreis-Saison, die im kommenden März mit der Oscar-Verleihung endet.

    Sandra Hüller
    Sandra Hüller ist für die Gotham Awards nominiert. - keystone

    Insgesamt in zehn Filmkategorien wurden jetzt die Anwärter und Anwärterinnen bekanntgegeben. Neben Hüller sind in der Sparte für beste Nebendarstellerinnen und Nebendarsteller weitere neun Kandidaten im Rennen, darunter Penélope Cruz («The Invite»), Adam Driver («Paper Tiger») und Andrew Garfield («Artificial»).

    In «Vaterland» unter der Regie von Pawel Pawlikowski verkörpert Hüller Erika Mann, die mit ihrem Vater Thomas Mann (Hanns Zischler) durch das geteilte Nachkriegsdeutschland im Jahr 1949 reisen.

    Sandra Wollner ist für «Everytime» in den Sparten Regie und Originaldrehbuch nominiert. Das Drama ist Deutschlands offizielle Oscar-Einreichung als «Bester internationaler Film». Bei den Gotham Awards schafften es «Everytime» und «Vaterland» auch unter die zehn Anwärter in der Sparte «Best International Feature».

    «Everytime» erzählt von Ella und ihrer jüngeren Tochter Melli, die ein Jahr nach dem plötzlichen Tod der älteren Tochter Jessie versuchen, ihren Alltag zu bewältigen. Wollner gewann bei den Filmfestspielen in Cannes den Hauptpreis der Sektion «Un Certain Regard». «Everytime» wurde hauptsächlich in Deutschland produziert.

    Mit jeweils vier Nominierungen führen die Filme «All of a Sudden», «Clarissa», «The Invite», «La Gravida " sowie «Tender Loving Care» den diesjährigen Wettbewerb um die Gotham Awards an. Unter den zehn nominierten Schauspielerinnen und Schauspielern in einer Hauptrolle sind Julianne Moore («The Debut»), John Malkovich («Wild Horse Nine») und Andrew Scott («Elsinore»).

    Die Auszeichnungen werden von einer Gruppe von Filmschaffenden und Kritikern bestimmt. Die feierliche Verleihung der Auszeichnungen ist für den 30. November in New York geplant. Schon seit 1991 werden die Gotham Awards verliehen – sie werden in Hollywood als Startschuss der Filmpreis-Saison betrachtet, die mit der Oscar-Verleihung im März gipfelt.

    Zu früheren Gotham-Award-Gewinnern, die später auch den Oscar in der Top-Sparte «Bester Film» holten, zählen unter anderem «Moonlight», «Spotlight», «Birdman», «Nomadland» und «Everything Everywhere All at Once». Im vorigen Jahr erhielt der Politthriller «One Battle After Another» den Gotham Award als bester Film des Jahres und räumte später bei den Oscars sechs Trophäen ab, darunter als «Bester Film» und für Regie.

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