So witzig «Borat» auch nach aussen mutet: Die Dreharbeiten erwiesen sich als Gefahr für das Leben des Hauptdarstellers Sacha Baron Cohen.
Sacha Baron Cohen
Sacha Baron Cohen - Bang
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Das Wichtigste in Kürze

  • Der «Borat»-Schauspieler musste um sein Leben fürchten.
  • Aufgrund einer Verkleidung wurde er angegriffen.

Sacha Baron Cohen musste während der Dreharbeiten zur «Borat»-Fortsetzung um sein Leben fürchten. Der 48-jährige Comedian ist es gewohnt, mit seinem Humor Kontroversen auszulösen.

Doch die Arbeit an dem Sequel zu seinem Kinohit von 2006 stellte sich gefährlicher heraus als erwartet. «Als ich meinen letzten ‹Borat›-Film drehte, tauchte ich verkleidet als rechtsstehender Sänger bei einer Kundgebung von Waffenrechtlern in Washington auf. Als die Organisatoren schliesslich die Bühne stürmten, lief ich zu einem nahegelegenen Fluchtfahrzeug», packt der Star aus.

Doch die Flucht erwies sich als problematischer als gedacht. Die wütende Menge habe begonnen, mit «ihren Fäusten gegen das Fahrzeug zu schlagen». In einem Beitrag für das «Time»-Magazin erinnert sich der Schauspieler zurück: «Unter meinen Overalls trug ich eine schutzsichere Weste.»

«Aber nachdem einige Leute da draussen halbautomatische Schusswaffen mit sich trugen, fühlte es sich unzureichend an. Als jemand die Tür aufriss, um mich herauszuzerren, benutzte ich mein gesamtes Körpergewicht, um die Tür zuzuziehen.» Rückblickend ist Sacha dankbar, heute noch am Leben zu sein. «Ich hatte Glück, dass ich an einem Stück da rausgekommen bin», kann er es kaum fassen.

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