Regisseur Wolfgang Becker erhält posthum Lubitsch-Preis
Der 2024 gestorbene deutsche Regisseur Wolfgang Becker wird für seinen Film «Der Held vom Bahnhof Friedrichstrasse» posthum mit dem Ernst-Lubitsch-Preis geehrt.

Becker (1954-2024) hatte etwa auch die Komödie «Good Bye, Lenin!» geschaffen. Die Auszeichnung für die beste komödiantische Leistung in einem deutschsprachigen Film werde zum ersten Mal posthum vergeben, teilten die Organisatoren mit.
Sein letzter Film «Der Held vom Bahnhof Friedrichstrasse», dessen Fertigstellung und Premiere er nicht mehr habe erleben dürfen, habe die Jury als herausragende deutsche Kinokomödie des vergangenen Jahres überzeugt, teilte der Club der Filmjournalisten Berlin mit.
«Wolfgang Becker versteht es meisterhaft, Witz und Melancholie in eine feine Balance zu bringen, und Historie und Gegenwart auf unverwechselbare Weise zusammenzuführen», hiess es in der Jurybegründung.
Mit der posthumen Auszeichnung solle seine bleibende Bedeutung als präziser Beobachter gesellschaftlicher Feinheiten und grosser Komödienregisseur gewürdigt werden. Der Preis ist nach dem Regisseur Ernst Lubitsch (1892-1947) benannt. Bei einer Gala im Sommer in Berlin sollen Beckers Weggefährten Dani Levy («Alles auf Zucker!») und Tom Tykwer («Babylon Berlin») die Laudatio halten.










