Prinz Andrew

    Prinz Andrew: Tochter Beatrice weint jeden Tag

    Esther Dietzler
    Esther Dietzler

    Grossbritannien,

    Im englischen Königshaus liegen die Nerven blank. Nach dem Pädo-Skandal von Prinz Andrew weint seine Tochter Beatrice täglich.

    prinz andrew
    Prinz Andrews Tochter Prinzessin Beatrice weint seit seinem Pannen-Interview (rechts) jeden Tag. Partyfotos zeigten ihn - entgegen seiner Aussagen - schwitzend am Feiern. - Getty Images//Dukas/BBC

    Das Wichtigste in Kürze

    • Prinz Andrew musste vergangene Woche seine königlichen Ämter niederlegen.
    • Seiner Tochter Beatrice geht es seither schlecht.
    • Sie soll eine treibende Kraft hinter seinem Pannen-Interview gewesen sein.

    Die Stimmung ist auf dem royalen Tiefpunkt angekommen. Tränen fliessen. Das schlechte Gewissen macht sich breit.

    Nach dem Pädo-Skandal ihres Vaters Prinz Andrew (59) soll es Tochter Beatrice (31) gar nicht gut gehen. «Sie ist seit der Ausstrahlung des Interviews jeden Tag in Tränen aufgelöst.» Das berichtet ein Palast-Kenner der englischen Zeitung «Mail on Sunday».

    Grund für Beatrices Tränen soll demnach nicht nur der Skandal um ihren Vater sein. Die Prinzessin habe auch jede Menge Schuldgefühle, heisst es.

    Andrew Beatrice Prinz William
    Prinz Andrew mit seinen Töchtern Eugenie (l.) und Beatrice (r.). Die beiden sollen bei Prinz Charles gut Wetter für ihren Vater gemacht haben. - Getty Images

    Prinz Andrew: Tochter Beatrice fühlt sich schuldig

    Denn: Beatrice soll eine zentrale Rolle bei dem umstrittenen «BBC»-Pannen-Interview gehabt haben, welches Prinz Andrew führte. Sie und der Prinz sollen sich drei Tage vor der Aufzeichnung mit dem Sender im Palast getroffen haben. Da besprachen sie gemeinsam den Ablauf.

    prinz Andrew
    Prinz Andrew mit seinem mutmasslichen Opfer Virginia Roberts (links) und in seinem Pannen-Interview mit der BBC 2019. - Dukas/ Screenshot BBC

    «Prinz Andrews Frau Sarah Ferguson war im Ausland», so der Kenner weiter. «Deshalb nahm Beatrice an den Diskussionen teil. Anfangs war sie skeptisch, dass ein TV-Interview, das sich zwangsläufig mit seinem Privatleben befasst, eine gute Idee sei. Sie stellte viele sachdienliche Fragen und hatte Zweifel.»

    Andrew, duke of york
    Prinz Andrew, Duke of York, kaufte sich vom Missbrauchs-Prozess frei. Er soll seine Mutter nur noch nachts besucht haben. - dpa

    Beatrice glaubte, er tue das einzig Richtige

    Schliesslich sei Prinzessin Beatrice jedoch davon überzeugt worden, dass Prinz Andrew keine andere Wahl habe. Er müsse Rede und Antwort über Jeffrey Epstein (†66) stehen.

    «Im Nachhinein ist Beatrice beschämt, dass sie nicht mehr getan hat, um das bevorstehende Interview zu stoppen. Nicht zuletzt, weil es einen noch grösseren Schatten auf ihre bevorstehende Hochzeit wirft.»

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