P. Diddy könnte heute auf Kaution freikommen

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    USA,

    Der wegen Sexualstraftaten angeklagte US-Rapper P. Diddy könnte am Montag vorerst freikommen – gegen eine Kaution von 50 Millionen Dollar.

    P. Diddy
    Diddy werden verschiedene Missbrauchsfälle vorgeworfen. - Kathy Hutchins/Shutterstock.com

    Das Wichtigste in Kürze

    • P. Diddy könnte heute gegen 50 Millionen Dollar Kaution freikommen.
    • Ein Richter in New York prüft das dritte Kautionsgesuch des angeklagten US-Rappers.

    Könnte es ihm beim dritten Anlauf tatsächlich gelingen?

    P. Diddy (55) könnte bald in den Hausarrest wechseln dürfen. Gegen eine Kaution von 50 Millionen Dollar ersuchte der wegen Sexualstraftaten angeklagte US-Rapper bereits zweimal um ein entsprechendes Gesuch.

    Bisher war der Sänger zwar erfolglos. Doch bei einer dritten Kautionserhöhung am Freitag (Ortszeit), liess der zuständige Richter durchblicken, dass eine Chance für den 55-Jährigen besteht.

    Sollte P. Diddy auf Kaution freikommen?

    Der Richter verlangte nämlich unter anderem zusätzliche Informationen zu den Bedingungen für eine mögliche Freilassung vor dem Prozess. Wie US-Medien übereinstimmend berichten, läuft die Frist dafür bis am Montag. Der Richter sagte demzufolge, dass er diese Woche entscheiden wolle.

    P. Diddy seit September in Haft

    Seit Mitte September befindet sich P. Diddy in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft in New York wirft dem Rapper unter anderem Menschenhandel, organisierte Kriminalität und weitere Straftaten vor. Der Prozessbeginn ist aktuell für Mai geplant.

    Laut Anklageschrift soll der Rap-Mogul über Jahrzehnte «Frauen und Personen aus seinem Umfeld missbraucht, bedroht und unter Druck gesetzt haben». Dabei sei es darum gegangen, seine sexuellen Wünsche durchzusetzen, seinen Ruf zu wahren und seine Taten zu vertuschen.

    Ausserdem gibt es eine Reihe Zivilklagen wegen sexuellen Missbrauchs. Eine Anwaltskanzlei in Houston im US-Bundesstaat Texas teilte kürzlich mit, sie vertrete 120 Menschen mit Vorwürfen gegen den Rapper.

    Dabei habe er sein «Imperium» in der Musikindustrie genutzt, um diese Ziele zu erreichen. Combs bestreitet sämtliche Anschuldigungen und plädiert auf unschuldig.

    Kommentare

    User #4781 (nicht angemeldet)

    In der USA ist es so wer berühmt ist hat ein Vorteil wer viel Geld hat ist ein Held und das in einem Land wo die Armut keine Grenzen kennt und mit zu den schlechtesten Sozial System hat.

    User #3804 (nicht angemeldet)

    In den USA ist das Gesetz käuflich.

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