«Office Baby»: Yaël Meiers neugeborener Sohn erhält Arbeitsvertrag
Dauerhafte Ferien und die Kernkompetenz, alle Herzen zu erobern: Der frisch geborene Sohn von Yaël Meier scheint bereits reif für die Arbeitswelt.

Das Wichtigste in Kürze
- Kaum das Licht der Welt erblickt, kriegt er schon einen Arbeitsvertrag.
- Die Rede? Ist von Yaël Meiers Sohn, welcher im vergangenen Monat geboren wurde.
- Das Team machte der Jungunternehmerin eine humorvolle Überraschung.
«Das ist der erste Arbeitsvertrag mit der ‹Generation Beta›!», verkündet Yaël Meier in ihrem neuesten LinkedIn-Beitrag.
Seit sechs Jahren führt die 25-Jährige mit ihrem Partner Jo Dietrich die Beratungsagentur Zeam und trägt die Verantwortung über ein 35-köpfiges Team.
Und damit auch in Zukunft für genügend Personal gesorgt ist, gesellt sich ein neuer Arbeitskollege dazu. Doch dieser kann weder gehen noch sprechen, auch von Marketing oder Finanzen hat er keine Ahnung. Den Job hat er dennoch ergattert!
Die Rede ist von Meiers jüngstem Sohn. Am 2. Februar erblickte der Kleine das Licht der Welt und komplettierte das Familienglück der Jungunternehmerin.
Zurück aus der Baby-Pause, staunte das Business-Mami allerdings nicht schlecht, was ihr auf dem Pult bereitgelegt wurde.
Ein Arbeitsvertrag, den ihr neugeborener Sohn – im Dokument als «Office Baby» bezeichnet – augenzwinkernd unterschreiben soll.
Dauerhafte Ferien und 18 Jahre Probezeit
Und die Konditionen überraschen: So beträgt die Arbeitszeit für den jüngsten Mitarbeiter ihrer Firma satte 24 Stunden und das gleich sieben Tage die Woche.
Doch eine Anwesenheitspflicht besteht nur bei «akutem Kuschelbedarf» oder «allgemeiner Unzufriedenheit». Auch die Remote-Arbeit mit Kinderwagen und Wickeltisch wird gestattet.
Spannend wird es beim Anspruch der Ferientage. Im schriftlichen Vertrag, der auf LinkedIn geteilt wurde, heisst es: «Das Office Baby befindet sich dauerhaft im bezahlten Urlaub» – wer würde dazu schon Nein sagen? Die Anträge können durch Schreien gestellt werden – inklusive sofortiger Genehmigung.
Dem «Office Baby» wird auch viel Zeit eingeräumt, sich im neuen Arbeitsumfeld zu beweisen. Ganze 18 Jahre beträgt die Probezeit, eine Kündigung seitens des Mitarbeiters ist frühestens mit Erreichen der Volljährigkeit möglich. «Wird erwartungsgemäss jedoch nicht angenommen», lautet dabei die humorvolle Annahme.
Kein Lohn, dafür Spielzeug und Plüschtiere
Doch welche Aufgaben hat der Mitarbeiter der nächsten Generation (2025 bis 2039) denn so zu erledigen? Die Liste ist klar definiert.
Erwartet werden etwa Kuscheleinheiten zur Stressreduktion, die Durchführung nächtlicher Krisensitzungen sowie die akustische Alarmierung bei Nahrungsmittelengpässen. Auch für den Ausbau der Kernkompetenzen «süss aussehen» und «alle Herzen erobern» ist das «Office Baby» zuständig.

Für den kleinen Spross gibt es also alle Hände voll zu tun. Entschädigt wird er mit einem «attraktiven Gesamtvergütungspaket» mit überraschenden 0,00 Franken Bruttolohn. Dafür aber mit «unbegrenzter Naturalvergütung» und Sachbezügen wie Spielzeug und Kuscheltieren.
Ob das «Office Baby» den Deal mit der Beratungsagentur eingehen wird? Der Vertrag, der vom Unternehmen am 23. Februar augenzwinkernd unterschrieben wurde, wartet jedenfalls noch auf den finalen Hand- und Fussabdruck.

Und falls das Angebot ausgeschlagen wird, zögert Yaël Meier nicht mit Alternativen. In ihrem humorvollen Beitrag schreibt sie: «Schon jemand im Team Generation Beta? Der Vertrag darf gerne als Vorlage genutzt werden.»











