Neue Enthüllungen: So vulgär baggerte Andrew als Prinz Frauen an

    Cheri Reinhardt
    Cheri Reinhardt

    Grossbritannien,

    Neue Vorwürfe gegen Andrew Mountbatten-Windsor: Der Ex-Royal soll Frauen über Jahre mit vulgären Sprüchen bedrängt haben.

    Andrew Mountbatten-Windsor
    Andrew Mountbatten-Windsor steht erneut unter Druck. Neue Vorwürfe werfen ein unappetitliches Licht auf den früheren Prinzen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Andrew Mountbatten-Windsor steht erneut unter Druck.
    • Ein Royal-Biograf erhebt schwere Vorwürfe gegen den Ex-Prinzen.
    • Andrew soll Frauen mit vulgären Sprüchen belästigt haben.
    • Auch die Polizei prüft derzeit mehrere Vorwürfe gegen ihn.

    Gegen den früheren britischen Prinzen Andrew Mountbatten-Windsor (66) häufen sich die Anschuldigungen. Und es wird erneut unappetitlich.

    So soll Andrew Frauen über Jahre mit vulgären Sprüchen und grenzüberschreitendem Verhalten bedrängt haben. Das schreibt der britische Autor Andrew Lownie in seinem Buch «Entitled: The Rise and Fall of the House of York».

    Biograf erhebt neue Vorwürfe

    Lownie erhebt darin schwere Vorwürfe gegen den Bruder von König Charles III (77). Andrew soll Frauen demnach immer wieder mit sexuell anzüglichen Kommentaren belästigt haben.

    Andrew
    Andrew Mountbatten-Windsor kniet über einer Frau, die vermutlich ein Sexhandel-Opfer war. - DOJ

    Ein besonders derber Spruch sorgt nun für Aufsehen. Laut Lownie soll Andrew Frauen gefragt haben, wie es sich anfühle, ein königliches Körperteil am Oberschenkel zu spüren.

    Der Satz ist vulgär. Und er passt zum Bild, das Lownie von Andrew zeichnet.

    Vorfall mit Flugbegleiterin geschildert

    Der Autor beschreibt auch eine Szene an Bord eines Flugzeugs. Eine Flugbegleiterin habe Andrew höflich die Hand reichen wollen.

    Statt normal zu reagieren, soll sich der Royal zu ihr umgedreht und sein Becken gegen sie gedrückt haben. Dabei habe er einen Golfschwung angedeutet.

    Lownie spricht von zahlreichen Geschichten über Andrews Verhalten. Der frühere Prinz habe sich offenbar berechtigt gefühlt, Frauen in unangenehme Situationen zu bringen.

    Polizei prüft weitere Vorwürfe

    Andrew steht nicht nur wegen der Buchvorwürfe unter Druck. Britische Medien berichten derzeit auch über laufende Ermittlungen.

    Die Polizei soll unter anderem einen möglichen Vorfall beim bekanntesten Pferderennen Grossbritanniens, dem Royal Ascot, prüfen. Dort soll sich Andrew gegenüber einer Frau unangemessen verhalten haben.

    Andrew Mountbatten-Windsor
    Andrew Mountbatten-Windsor und König Charles bei Royal Ascot im Jahr 2006. Nun stehen neue Vorwürfe gegen den früheren Prinzen im Raum. - keystone

    Die Behörden bestätigten laut Berichten, dass sie Ermittlungsansätzen nachgehen. Details zum konkreten Vorwurf nannten sie nicht.

    Epstein-Schatten bleibt hängen

    Andrew war jahrelang mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†2019) befreundet. Diese Verbindung verfolgt ihn bis heute.

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    Virginia Giuffre (†2025) warf Andrew vor, sie als Minderjährige missbraucht zu haben. Andrew bestritt die Vorwürfe stets. 2022 einigte er sich aussergerichtlich mit Giuffre.

    Eine öffentliche Entschuldigung gab es von Andrew nie.

    Andrew verlor Titel und Ansehen

    Nach seinem berüchtigten BBC-Interview 2019 zog sich Andrew aus dem öffentlichen Leben der Royals zurück. Später verlor er militärische Titel und Schirmherrschaften, auch seinen Prinzen-Titel hat er los.

    Inzwischen tritt er nicht mehr als arbeitender Royal auf. Sein Name bleibt aber mit Epstein, Ermittlungen und neuen Enthüllungen verbunden.

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    Kommentare

    User #3395 (nicht angemeldet)

    Er soll sich einfach mal vor Gericht den Anklagen stellen. Aber er ist ja nicht angeklagt, also passiert nichts. Dann sind es nur Gerüchte und da sein Ruf eh schon ruiniert ist spielt das keine Rolle mehr. Verstehe einer die Gesetze

    User #1687 (nicht angemeldet)

    Frei nach Marlene Dietrich ".. Frauen umschwärmten ihn, wie Motten das Licht ......". Als er noch "nur" Prinz Andrew war, der Sohn der Queen. Das soll nichts entschuldigen, was er angeblich getan hat bzw., wie er sich aufgeführt hat. Aber damals hat es die "Damen" offenbar nicht gestört, und auch sonst kaum jemanden....

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