KI-Pornos verschickt: Collien Fernandes zeigt Ex Christian Ulmen an
Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Er soll Fake-Accounts in ihrem Namen erstellt und KI-Pornos versendet haben.

Das Wichtigste in Kürze
- Fernandes soll seit 10 Jahren Opfer von Identitätsdiebstahl gewesen sein – durch Ulmen.
- Am ersten Weihnachtsfeiertag 2024 gestand er ihr laut ihrer Aussage die Taten.
- Fernandes erstattete Anzeige beim Bezirksgericht in Palma de Mallorca.
Collien Fernandes (44) und Christian Ulmen (50) galten lange als eines der beliebtesten Paare der deutschen TV-Welt. Jetzt stehen sich die beiden vor Gericht gegenüber – und der Vorwurf könnte kaum schwerer wiegen.
Laut einem Bericht des «Spiegel» hat Fernandes ihren Ex-Mann in Spanien wegen «virtueller Vergewaltigung» angezeigt. Ein 40-seitiger Schriftsatz liegt seit Ende 2025 beim Bezirksgericht in Palma de Mallorca vor.
Was Fernandes vorwirft
Fernandes soll seit rund zehn Jahren Opfer eines Identitätsdiebstahls über soziale Netzwerke gewesen sein. Gefälschte Profile in ihrem Namen sollen Männer kontaktiert, mit ihnen gechattet und sich zu Telefonsex verabredet haben.
Dabei seien auch pornografische Fotos und Videos verschickt worden. Die darin zu sehenden Frauen hätten der Schauspielerin «zum Verwechseln ähnlich» gesehen.
Zunächst habe Fernandes vermutet, unbekannte Internettrolle steckten dahinter – und erstattete im November 2024 in Berlin Anzeige gegen Unbekannt.
Geständnis am Weihnachtstag
Was dann folgte, beschreibt Fernandes als tiefen Schock: Am ersten Weihnachtsfeiertag 2024 habe Ulmen ihr gegenüber gestanden: «Ich war das, ich habe das getan.»
«Es war wie bei einer Todesnachricht, ich konnte nicht reden, nicht heulen», wird sie im «Spiegel» zitiert.
Bereits bekannt war: Gefälschte Profile im Namen von Fernandes täuschten rund 30 Männer. Diese glaubten, eine echte Affäre mit der Schauspielerin zu führen.
Wer dahintersteckt, war lange unklar – bis jetzt.
Nach Bekanntwerden der Anzeige meldet sich Collien Fernandes auf Instagram in einem Statement selbst zu Wort. Dort schreibt sie, dass Christian nur geständig war, weil er die Ermittlungen stoppen wollte.
«Du hast mich virtuell vergewaltigt»
In einer späteren Nachricht an Ulmen schrieb Fernandes laut dem «Spiegel»: «Du tust so, als sei das hier eine ganz normale Trennung unter zwei Eheleuten. Das ist sie nicht, du hast mich virtuell vergewaltigt.»
Laut dem Bericht hat Ulmen in einer E-Mail an einen Strafverteidiger einen «höchstvertraulichen Sachverhalt» geschildert.
Er habe erklärt, einen «sexuellen Fetisch» entwickelt und wiederholt Fakeprofile auf den Namen seiner Frau angelegt zu haben. Über diese Accounts habe er mit Männern gechattet und geflirtet. Ziel sei es gewesen, den Eindruck zu erwecken, die verschickten Videos seien «private Sextapes» von Fernandes.
Vorermittlungen eingeleitet
Das Bezirksgericht in Palma de Mallorca hat aufgrund der Beschuldigungen Vorermittlungen eingeleitet. Ob Anklage erhoben wird, ist derzeit offen. Für Christian Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.
Fernandes und Ulmen haben eine gemeinsame Tochter. Die Ehe wurde 2025 nach rund 14 Jahren geschieden.














