Herzogin Meghan hofft auf Ende der Schlammschlacht

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    Grossbritannien,

    Die Privatspäre zu schützen ist für Prominente nicht immer leicht. Diese Erfahrung musste auch Herzogin Meghan machen.

    Herzogin Meghan 2019 in Johannesburg. Foto: Facundo Arrizabalaga/PA Wire/dpa
    Herzogin Meghan 2019 in Johannesburg. Foto: Facundo Arrizabalaga/PA Wire/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Gerichtsstreit um die teilweise Veröffentlichung eines Briefs an ihren Vater hofft Herzogin Meghan weiter auf eine Entscheidung hinter verschlossenen Türen.

    Der Prozess, mit dem die 39-Jährige ihrer Privatsphäre besser vor den Boulevardmedien schützen will, hatte sich zuletzt immer mehr als Bumerang erwiesen. Viele private Details kamen erst durch die Verhandlung ans Tageslicht.

    Meghan hat den Verlag Associated Newspapers verklagt, weil sie sich durch die Veröffentlichung des handschriftlichen Briefs in ihrem Persönlichkeits- und Urheberrecht verletzt fühlt. Die Herzogin will nun, dass der Richter eine Entscheidung in ihrem Sinne trifft, ohne dass öffentlich weitere Zeugen gehört oder Argumente vorgetragen werden. Die Gegenseite hofft darauf, beispielsweise Palastmitarbeiter zu Wort kommen zu lassen. Ob der Richter Meghans Antrag stattgeben wird, war zunächst unklar. Die zweitägige Anhörung sollte am Mittwoch zu Ende gehen, mit einer Entscheidung wird erst später gerechnet.

    Meghan und Prinz Harry (36) hatten im Mai 2018 in Windsor bei London geheiratet. Seitdem ist die Herzogin mit ihrem Vater Thomas Markle (76) zerstritten. Der gebürtige US-Amerikaner hatte damals seine Teilnahme an der Hochzeit kurzfristig abgesagt und dies mit gesundheitlichen Problemen begründet. Den handgeschriebenen Brief - mit dem seine Tochter nach eigenen Angaben einige Monate später reinen Tisch machen wollte - hatte er selbst an die Presse gegeben. Er habe damit einer falschen Darstellung in der Öffentlichkeit begegnen wollen, gab er an. Freunde Meghans hatten dem «People Magazin» erzählt, der Brief sei der Versuch einer Aussöhnung gewesen.

    Doch Thomas Markle zufolge war es nichts als Kritik. «In dem Brief stand nicht, dass sie mich liebt. Nicht einmal wie es mir geht, wurde darin gefragt. Keine Sorge über die Tatsache, dass ich einen Herzinfarkt erlitten hatte, kam darin zum Ausdruck und keine Fragen zu meiner Gesundheit», hiess es in einer schriftliche Stellungnahme. Meghan habe die Vater-Tochter-Beziehung mit dem Brief aufkündigen wollen, ist sich Thomas Markle sicher.

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