«Gunpowder Milkshake»: Action mit feministischem Ansatz

    DPA
    DPA

    Deutschland,

    Sam hat einen ziemlich gefährlichen Job - sie ist eine Profikillerin. Aber nicht immer läuft alles glatt. Und auch Berlin spielt eine Rolle.

    Sam (Karen Gillan) kümmert sich um die kleine Emily (Chloe Coleman). Foto: StudioCanal/dpa
    Sam (Karen Gillan) kümmert sich um die kleine Emily (Chloe Coleman). Foto: StudioCanal/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Actionfilmen sieht man Frauen nach wie vor eher selten als Auftragskillerinnen.

    Doch das ändert sich langsam - mit der Fernsehserie «Killing Eve» zum Beispiel oder dem neuen Kinofilm «Gunpowder Milkshake».

    Darin geht es um die Profikillerin Sam (Karen Gillan), die als Kind von ihrer Mutter verlassen wurde. Nun arbeitet sie für «die Firma». Als einer ihrer Jobs anders läuft als gedacht, wird Sam selbst zur Zielscheibe.

    Der Film von Regisseur Navot Papushado («Big Bad Wolves») erinnert ein bisschen an «Kill Bill» oder die «John Wick»-Reihe. Ein zentraler Ort ist eine Bibliothek - geführt wird sie von mehreren Frauen, die dort verdeckt mit Waffen handeln.

    Gut, manche Bilder sind etwas platt. Wenn beispielsweise die Waffen in Büchern bekannter Autorinnen versteckt sind. Aber man kann es auch amüsiert-ironisch nehmen. Mit dabei im Film: Neben Hauptdarstellerin Karen Gillan («Jumanji», «The Circle») unter anderem die Schauspielerinnen Lena Headey («Game of Thrones») und Carla Gugino («Watchmen»).

    Gedreht wurde der Film in Berlin. Das Bode Museum ist als Aussenansicht der Bibliothek zu sehen. Auch die Umgebung des Messegeländes dürfte vielen Menschen bekannt vorkommen, die die Stadt gut kennen. In einer Unterführung wurde hier beispielsweise auch für einen Teil der «Tribute von Panem»-Reihe gedreht.

    zeigt eine Süssigkeiten-Neonfarben-Welt, die ein bisschen Retro-Charme mitbringt - mit alten Klapphandys, Musik von Janis Joplin und einem Diner im Stil der 1950er Jahre.

    Der Film erzählt eine eher simple Geschichte, aber mit witzigem Unterton und einem Thema, das man durchaus grösser interpretieren kann. Es gebe da eine Gruppe von Männern, genannt «die Firma», heisst es beispielsweise in einem wichtigen Dialog an einer Stelle.

    Sie hätten lange Zeit die Kontrolle gehabt. «Sie halten sich für unantastbar. Sie denken, dass sie mit allem davonkommen können», sagt eine Darstellerin. «Aber das werden sie nicht?» - «Nein, nicht mehr.»

    Gunpowder Milkshake, USA/Frankreich 2021, 115 Min., FSK ab 18, von Navot Papushado, mit Karen Gillan, Lena Headey, Carla Gugino

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Tiger Yorkshire
    27 Interaktionen
    Zoo-Drama
    Super Puma Schweizer Wanderer
    1 Interaktionen
    Sturz

    MEHR IN PEOPLE

    Kelly Osbourne
    War «Skelett»
    Band
    7 Interaktionen
    Buenos Aires
    Fabienne Gyr
    48 Interaktionen
    Mami sein
    a
    116 Interaktionen
    Mit Bier in Hand

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    Hans-Georg Landauer
    65 Interaktionen
    Berlin
    Reinhold Messner
    15 Interaktionen
    Hamburg
    Philippe Sands
    22 Interaktionen
    Zu Israel