Gemma Chan bringt Morddrama um Vincent Chin auf die Leinwand

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    USA,

    «Crazy Rich»-Star Gemma Chan (38) will ein Drama über die Ermordung des chinesischstämmigen Vincent Chin als Podcast und als Spielfilm herausbringen.

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    Gemma Chan bei den Oscars 2019. - Keystone

    Sie sei stolz darauf, den wahren Fall einem breiteren Publikum nahe zu bringen, schrieb die britische Schauspielerin asiatischer Abstammung am Donnerstag auf Twitter zu dem Hashtag #StopAsianHate.

    Chan hatte in den letzten Monaten die zunehmenden Angriffe und Hassrede gegen US-Bürger mit asiatischen Wurzeln scharf kritisiert.

    Es sei wichtiger denn je, Vincents Geschichte zu erzählen, schrieb Chan. Sie verwies auf wachsenden Rassismus gegen Asiaten im Pandemie-Jahr, mit Schuldzuweisungen für Covid-19. Chan ist bei dem Projekt als Produzentin an Bord, die Filmemacher-Brüder Aaron und Winston Tao sollen Regie führen.

    Der 27-jährige Ingenieur Chin war im Juni 1982 in der US-Stadt Detroit nach einem Bar-Besuch von zwei weissen Männern zu Tode geprügelt worden. Die beiden Angreifer, die in der unter japanischer Konkurrenz kriselnden Automobilindustrie arbeiteten, kamen mit einer Geld- und Bewährungsstrafe davon. Sie hatten Chin für einen Japaner gehalten. Der Fall rief damals eine asiatische Bürgerrechtsbewegung ins Leben.

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