Die Schauspielerin zeigt sich unzufrieden mit der Film-Industrie. Seit ihrem Kinohit ‚Thelma & Louise‘ habe sich wenig verändert.
Geena Davis
Geena Davis - Bang

Geena Davis kritisiert die mangelnde Gleichstellung in Hollywood. Mit 65 Jahren ist die Oscar-Preisträgerin ein alter Hase im Filmgeschäft. Obwohl in den letzten Jahren durch Initiativen wie Time’s Up viel Bewegung in die Branche gekommen ist, sieht Geena Hollywood weit entfernt davon, Gleichberechtigung zu erreichen. Bereits als 1991 ihr Film ‚Thelma & Louise‘ erschien, erhofften sich viele einen weitläufigen Wandel in der Industrie. Kritiker hätten prophezeit, dass es bald „so viele Filme mit Frauen und über Frauen“ geben würde. In Wahrheit habe sich aber bis zum heutigen Tage wenig verändert.

„Ich dachte, lasst uns warten, dass all diese magischen Veränderungen passiert. Wir warten immer noch“, klagt die Darstellerin im Gespräch mit ‚The Hollywood Reporter‘. „Es ist nicht wirklich passiert.“ Der angestrebte Wandel liege noch immer in ferner Zukunft. „Es scheint so, als ob alle fünf Jahre ein weiterer Film mit Frauen erscheint, der ein grosser Hit ist und die Leute sagen ‚Nun wird sich bestimmt alles ändern‘, aber das hat es nicht wirklich“, sieht Genna die Lage realistisch.

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