Liverpool

    ESC-Finale startet: Deutschland hofft auf Lord Of The Lost

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    Grossbritannien,

    Deutschlands ESC-Hoffnung heisst Lord Of The Lost («Blood & Glitter») und tritt erst spät auf. Das Siegerlied steht erst gegen 1 Uhr in der Nacht zum Sonntag fest.

    Die Vorjahressieger Kalush Orchestra aus der Ukraine heizen mit ihrem Siegersong «Stefania» das Publikum in Liverpool auf.
    Die Vorjahressieger Kalush Orchestra aus der Ukraine heizen mit ihrem Siegersong «Stefania» das Publikum in Liverpool auf. - Peter Kneffel/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Liverpool hat am Samstagabend das Finale des 67.

    Eurovision Song Contest (ESC) begonnen. Mit einem Einspieler mit Szenen aus Kiew und dann einem Live-Auftritt der ukrainischen Vorjahressieger Kalush Orchestra live in der Halle legte die Show fulminant los.

    Eigentlich hätte laut den Regeln des Wettbewerbs die Musikshow in der Ukraine über die Bühne gehen sollen, weil das Land mit der Band Kalush Orchestra im vergangenen Jahr gewann. Wegen des russischen Angriffskrieges wäre eine Show mit viel internationalem Publikum aber zu gefährlich gewesen. Grossbritannien ist als Zweitplatzierter eingesprungen. Rund um den ESC-Austragungsort am Mersey-Fluss war die britische Polizei mit Streifen und Patrouillenbooten stark präsent.

    Österreich legt los

    Als erster von 26 Songs stand der Auftritt Österreichs an. Das Frauenduo Teya & Salena («Who the hell is Edgar?») ist mit einem eingängigen Beat und einem Text über die Not von Autoren im Rennen.

    Deutschlands ESC-Hoffnung Lord Of The Lost («Blood & Glitter») tritt erst viel später auf: Startplatz 21 hat die Hamburger Dark-Rock-Gruppe. Nach der traditionell komplizierten Punktevergabe steht das Siegerlied gegen 1 Uhr in der Nacht zum Sonntag fest.

    Deutschland hofft diesmal auf ein besseres Abschneiden bei dem Musikwettbewerb. In den vergangenen Jahren waren lediglich letzte oder vorletzte Plätze drin.

    Experten trauen Lord Of The Lost durchaus einen Platz im Mittelfeld zu. Unter den Buchmachern gilt Schweden als grosser Favorit. Es wäre – nach 2012 – der zweite Sieg für die Sängerin Loreen. Auch Finnland werden grosse Chancen eingeräumt.

    Letzter Einsatz für Peter Urban

    In der Nacht zum Sonntag heisst es für deutsche TV-Zuschauerinnen und -Zuschauer auch Abschied nehmen: Für Peter Urban ist es der letzte ESC-Einsatz. Seit 1997 führte der 75-Jährige als ARD-Kommentator durch die Shows im Ersten. Das Eurovision-Finale gehört in vielen Ländern und auch in Deutschland jährlich zu den erfolgreichsten Unterhaltungssendungen.

    Als Einstimmung hatte es diesmal ab 20.15 Uhr die gleichzeitig in Deutschland, Österreich (ORF 1) und der Schweiz (SRF 1) ausgestrahlte Show «ESC – der Countdown» gegeben. Live aus Liverpool moderierte Barbara Schöneberger.

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