Ottfried Fischer und seine Simone haben die geplante kirchliche Trauung abgesagt. «Der Flow ist raus», erklärt der Kabarettist.
Ottfried Fischer und seine Simone haben ihre kirchliche Trauung abgesagt.
Ottfried Fischer und seine Simone haben ihre kirchliche Trauung abgesagt. - imago images/Manfred Siebinger
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die kirchliche Trauung zwischen Ottfried und Simone Fischer ist abgeblasen.
  • Nach vielen coronabedingten Verschiebungen sei «die Luft raus».
  • Zudem gibt es für die beiden auch terminliche Probleme.

Seit 2020 sind Ottfried Fischer (69) und seine Simone standesamtlich verheiratet. Eine kirchliche Trauung war nach der Feier im niederbayerischen Passau ebenfalls geplant. Doch die wird es nicht geben, wie der Kabarettist und Schauspieler nun im Interview mit «t-online» bestätigt.

«Wegen Corona haben wir sie so oft verschieben müssen, dass jetzt der Flow raus ist. Die kirchliche Hochzeit zu feiern, ist nicht mehr so notwendig wie damals. Ausserdem vertrage ich diese Zwischen-Tüll-und-Tränen-Kulisse nicht», so Fischer.

Und er verweist auf ein terminliches Problem. Es würden viele runde Geburtstage auf sie zukommen, da weiss er nicht, wo man die Hochzeit unterbringen sollte. Ottfried Fischer selbst feiert im kommenden Jahr am im November seinen 70. Geburtstag.

Ottfried Fischer ist kein «gläubiger Mensch»

Beim Thema kirchliche Trauung stellt sich natürlich auch die Frage nach dem Glauben. Ist Fischer denn Katholik und gläubig?

«Ich bin Mitglied eines 'weltanschaulichen katholischen Trachtenvereins'. Da kann ich nicht austreten, weil ich mich von klein auf zugehörig fühle. So viel zum Katholizismus», scherzt er erst.

Dann schiebt er hinterher: «Ein gläubiger Mensch bin ich jedoch nicht. Allerdings komme ich langsam in ein Alter, wo ich überlege, ob der Glaube nicht doch als eine Kapitalanlage für die Hoffnung gesehen werden kann.»

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