Cascio-Geschwister verklagen Nachlass von Michael Jackson
Jahrzehntelang verteidigten sie Michael Jackson – jetzt verklagen vier Geschwister der Familie Cascio seinen Nachlass wegen schwerer Missbrauchsvorwürfe.

Ende Februar 2026 reichten Edward, Dominic, Marie-Nicole und Aldo Cascio in Los Angeles Klage gegen Jacksons Nachlass ein. Das berichtet «Digital Music News».
Die 23-seitige Klageschrift wirft dem verstorbenen Sänger systematischen sexuellen Kindesmissbrauch über mehr als ein Jahrzehnt vor.
In der Klage wird Jackson als «serieller Kinderschänder» bezeichnet, schreibt der «Stern». Den Vorwürfen zufolge habe er sie sexuell missbraucht, beginnend im Alter von sieben oder acht Jahren.
Nachlassverwaltung von Michael Jackson: «Verzweifelter Geldgriff»
Der Nachlass von Michael Jackson weist die Vorwürfe entschieden zurück. Anwalt Marty Singer bezeichnete die Klage laut «Promiflash» als «verzweifelten Geldgriff».
Singer sagte, die Familie Cascio habe «Michael Jackson über 25 Jahre lang standhaft verteidigt», berichtet «Digital Music News». Die Klage bezeichnete er als «Plan, Hunderte Millionen Dollar aus Michaels Nachlass und seinen Unternehmen zu erlangen».
Der Anwalt betonte, Michael Jackson sei 2005 von einer Jury einstimmig freigesprochen worden. Zudem habe die Familie Cascio laut Singer zuvor finanzielle Forderungen über 213 und 40 Millionen Dollar gestellt.
Jacksons Tochter Paris führt Rechtsstreit gegen Nachlassverwalter
Das Biopic «Michael» über das Leben des Künstlers kommt im April 2026 in die Kinos, wie die «Abendzeitung München» berichtet. Jacksons Tochter Paris kritisierte mehrfach das Biopic und warf Nachlassverwalter John Branca mangelnde Erfahrung in der Filmproduktion vor.

Der Anwalt der Nachlassverwalter John Branca und John McClain wiess die Vorwürfe entschieden zurück. Er nannte die Behauptung fehlender Produktionserfahrung «Unsinn» und verwies auf frühere Projekte über Michael Jackson.
Paris führt seit Längerem einen eigenen Rechtsstreit gegen die Nachlassverwalter. Sie wirft ihnen Misswirtschaft, mangelnde Transparenz und unproduktive Investitionen vor.












