Ende Mai gehen die Avatare von ABBA das erste Mal in London auf die Bühne. Dabei werden sie laut Medienberichten auch Kleider von Dolce & Gabbana tragen.
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Björn Ulvaeus (l-r), Agnetha Fältskog, Benny Andersson und Anni-Frid Lyngstad feierten ihr Comeback. Foto: Baillie Walsh/Industrial Light and Magic/PA Media/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Am 27. Mai startet in London die Show «ABBA Voyage».
  • Dabei performen Hologramme der Musiker rund 20 Songs.
  • Die Kostüme dieser Avatare sollen unter anderem von Dolce & Gabbana stammen.

Bei ihren kommenden Shows in London werden die ABBA-Avatare Outfits tragen, die extra von Dolce & Gabbana angefertigt worden sind. Das berichtet «The Sun».

Agnetha Fältskog (72), Anni-Frid Lyngstad (76), Bjorn Ulvaeus (77) und Benny Andersson (75) werden nicht tatsächlich in die Designer-Roben schlüpfen.

Ein erster Blick

Die Kostüme sind digitalisiert und werden nur von den Avataren getragen, die die Show performen. Ein exklusives Foto zeigt ein Kostüm von Agnethas Avatar, ein griechisch inspiriertes, weisses Kleid mit goldenem Gürtel.

Ein Insider verriet dem Blatt, dass eine Handvoll Designer an den Kostümen gearbeitet hat. «Dolce & Gabbana sind sehr früh in den Prozess eingestiegen und es hat Jahre gedauert.»

Die Show startet am 27. Mai in der eigens dafür gebauten ABBA-Arena in East London. 20 Songs sollen die Avatare aufführen.

Dafür sind die echten Bandmitglieder fünf Wochen lang in den Ealing Studios von London auf der Bühne gestanden. Sie haben die Songs anstatt vor einem Publikum «vor 75 Typen mit Computern und Hunderten von Kameras» performt. Das erklärte Ulvaeus im Oktober in einem Interview mit dem «Guardian».

Avatare zeigen die jungen ABBA

Dass ihre «Abbatare» auch jünger gemacht wurden, sie also aussehen wie in den 1970er Jahren, stört ABBA laut Ulvaeus nicht. «Man muss bedenken, dass wir ständig im Fernsehen, in Bildern und so mit unseren jüngeren Ichs konfrontiert werden.» ABBA sind es sozusagen schon lange gewöhnt, sich in jung zu sehen: «Es ist ganz natürlich. Jeder sollte seinen eigenen Avatar haben.»