Es sei «ein wahres Künstlerhaus»: Das noble Häuschen von Freddie Mercury in London soll für eine Millionensumme den Besitzer wechseln.
Freddie Mercury, Leadsänger der britischen Rockgruppe Queen, bei einem Auftritt im September 1984.
Freddie Mercury, Leadsänger der britischen Rockgruppe Queen, bei einem Auftritt im September 1984. (Archivbild) - dpa/dpa

Das bekannte Londoner Anwesen von Queen-Sänger Freddie Mercury steht für eine Millionensumme zum Verkauf. Seine langjährige Lebensgefährtin Mary Austin, die auch nach der Trennung seine Vertraute blieb, bietet «Garden Lodge» für mehr als 30 Millionen Pfund (35 Mio. Euro) an, wie das Maklerunternehmen Knight Frank mitteilte. Aus Sicherheitsgründen würden aber weder der Grundriss noch weitere Details preisgegeben.

Das Haus sei für sie die schönste Erinnerung, in jedem Zimmer herrschten Liebe und Wärme, sagte Austin der Mitteilung zufolge. «Es war eine Freude, hier zu leben, und ich habe viele wundervolle Erinnerungen hier.» Es sei stets ein Ort des Friedens gewesen, «ein wahres Künstlerhaus, und jetzt ist es an der Zeit, dieses Gefühl des Friedens der nächsten Person anzuvertrauen», sagte Austin.

Nach seinem Tod 1991 hatte Mercury ihr das Anwesen im noblen Bezirk Kensington sowie alle seine Besitztümer überlassen. «In den folgenden 30 Jahren kümmerte sich Mary sorgfältig um das Haus und die Sammlung und bewahrte sie weitgehend so, wie es ihr vermacht worden war», hiess es von Knight Frank weiter.

Wertsteigerung um rund das Sechzigfache

Im September 2023 hatte Austin bereits rund 1500 Gegenstände aus dem Nachlass des berühmten Sängers versteigern lassen. Darunter war auch eine von Fans bekritzelte Eingangstür zu dem Privathaus. Insgesamt brachte die Auktion knapp 39,5 Millionen Pfund ein.

Ein Teil der Erlöse sollte an gemeinnützige Stiftungen gehen. «Garden Lodge» war 1907 im neo-georgianischen Stil vom Architekten Ernest Marshall für das Künstlerehepaar Cecil Rea und Constance Halford entworfen worden. Mercury kaufte es 1980 für 500.000 Pfund von einem Mitglied der Bankiersfamilie Hoare, wie die Zeitung «Times» berichtete.

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