«Wer wird Millionär?» – Jauch meistert Panne mit Humor

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    Deutschland,

    Bei der RTL-Quizshow «Wer wird Millionär?» sorgte ein Redaktionsfehler für Gelächter im Studio und bei Moderator Günther Jauch.

    «Wer wird Millionär?»
    Günther Jauch prägt die Erfolgsgeschichte von «Wer wird Millionär?» seit über zwei Jahrzehnten. (Archivbild) - keystone

    Schon in der Auswahlrunde kam es bei «Wer wird Millionär?» zu einem peinlichen Patzer der Redaktion. Das Sprichwort sollte ergänzt werden: «Eigener Herd ist Goldes ...», wobei natürlich «wert» die korrekte Antwort gewesen wäre.

    Doch sowohl auf Günther Jauchs Moderationskarte als auch auf seinem Display stand plötzlich ein unerwarteter Vorname.

    «Wer ist denn Gerd? Bei mir steht ‹eigener Gerd›», wunderte sich der Moderator sichtlich amüsiert, wie «Mannheim24» berichtete. Das Studiopublikum reagierte mit herzlichem Gelächter auf den offensichtlichen Tippfehler.

    Ironische Reaktion der Redaktion bei «Wer wird Millionär?»

    Als Robert Dömlang die Auswahlrunde gewann und Platz nahm, erschien eine besondere Nachricht auf Jauchs Monitor. Die Redaktion zeigte Selbstironie und blendete die Worte ein: «Der Verantwortliche wurde entlassen.»

    Der 35-jährige Berliner Kandidat konnte über die Situation bei «Wer wird Millionär?» herzlich lachen.

    Schaust du gerne «Wer wird Millionär?»?

    Dömlang stellte sich als «Headbrewer» vor, was den für seine Ablehnung von Anglizismen bekannten Jauch prompt kommentieren liess. «Ich bin Brauer, ich mache Bier», erklärte der Kandidat daraufhin in klarem Deutsch.

    Zweiter Fauxpas beim veganen Bier

    Nach der 4000-Euro-Marke kam es zur nächsten kuriosen Situation, berichtet «Mannheim24» weiter. Jauch fragte unvermittelt: «Gibt es schon veganes Bier?»

    Der Brauer Dömlang blieb geduldig und klärte auf: «Bier ist grundsätzlich immer vegan.» Die Erklärung folgte umgehend: Seine Redaktion habe ihm diese Frage per Display eingeflüstert.

    «Wissen Sie, manchmal schreiben die mir eine Frage auf, wenn sie was interessiert», erläuterte Jauch selbstkritisch. «Das sind dann die dümmsten Fragen.»

    Scherzhafter Protest angekündigt

    Der Moderator kündigte im Scherz an, den Monitor künftig abzukleben, damit er solche Fragen nicht mehr sehe.

    Das Publikum amüsierte sich prächtig über den zweiten redaktionellen Fauxpas innerhalb einer Sendung.

    «Wer wird Millionär?»
    Der Moderator kündigte im Scherz an, den Monitor bei «Wer wird Millionär?» bei komischen Fragen der Redaktion künftig abzukleben. (Archivbild) - keystone

    Dömlang erspielte sich souverän 32'000 Euro und erzählte zwischendurch von einer Begegnung mit George Clooney.

    Als Fahrstuhlführer in einem Berliner Club hatte er den Hollywoodstar im Lift, wie «Promiflash» schreibt. «Ich bleibe auf jeden Fall hier, das ist mein Job», habe er zu Clooneys Bodyguard gesagt.

    Jauch rettet knifflige Leseaufgabe mit Humor

    Grundschullehrerin Stephanie Schumacher erspielte 64'000 Euro, nachdem Jauch ihr bei einer kniffligen Leseverständnis-Frage half. Kai-Olaf Stehrenberg, der als Kind mit Rolf Zuckowski gesungen hatte, ging mit 32'000 Euro nach Hause.

    Die Sendung «Wer wird Millionär?» zeigte einmal mehr, dass auch die Profis hinter den Kulissen nicht vor Fehlern gefeit sind.

    Jauch meisterte die Situation mit seinem bekannten Humor und machte die Pannen zu unterhaltsamen Momenten der Show.

    Kommentare

    User #6445 (nicht angemeldet)

    Wenn man selbst auch ein bisschen Hirn hat ,finde ich die Sendung sehr amüsant….

    User #4261 (nicht angemeldet)

    Wenn andere online-Medien falsche Berichte schreiben, müsste man die ja nicht zwingend abschreiben.... War nicht eine falsche Antwortmöglichkeit, sondern Gerd statt Herd auf der Moderationskarte. Tolle Recherche!

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    «Unglaublich!»
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    Glück gehabt!

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