Dating-Show «Maison Tabou» – Erst die Nacht, dann die Identität
«Maison Tabou» setzt auf anonymes Dating: Namen, Alter und Beruf bleiben zunächst geheim, während Anziehung und Intimität im Mittelpunkt stehen.

Mit «Maison Tabou» startet RTLzwei ein Dating-Format mit einem ungewöhnlichen Konzept. Die Singles lernen sich zunächst anonym kennen und erfahren ihre tatsächlichen Identitäten erst am nächsten Morgen, berichtet die «Gala».
Die TV-Premiere ist für den 30. September 2026 um 23:35 Uhr geplant. Anschliessend läuft die Sendung jeweils mittwochs zur gleichen Zeit, während die Folgen bei RTL+ sieben Tage vorab verfügbar sind.
Schauplatz der Sendung ist ein Hotel, in dem die Singles ihre Identität beim Check-in abgeben. Alter, Beruf, Wohnort und Name spielen bei den ersten Begegnungen keine Rolle.
Sexuelle Fantasien und geheime Identitäten
Stattdessen stehen körperliche Anziehung, sexuelle Fantasien und das eigene Bauchgefühl im Mittelpunkt. Laut der «Heute» treten die Teilnehmer bei inszenierten Dates unter verschiedenen Mottos zunächst mit anderen Namen und Rollen auf.
Wenn beide Beteiligten einverstanden sind, können sie sich anschliessend in eine Suite zurückziehen. Dort stehen unter anderem Kondome, Gleitgel, Öle, Augenmasken, Handschellen und Sexspielzeug bereit.
Eine zentrale Rolle übernimmt «Madame», die als Gastgeberin des «Maison Tabou» die Dates plant. Sie kennt die Gäste und beobachtet die Begegnungen aus dem Verborgenen, ohne selbst von den Singles gesehen zu werden.
Beim Frühstück fällt die Maske
Die Auflösung erfolgt am nächsten Morgen beim gemeinsamen Frühstück. Dann erfahren die Teilnehmer erstmals, mit wem sie die Nacht verbracht haben und wie die Person tatsächlich heisst.
Für die Teilnahme wurden laut der «Heute» zudem umfangreiche Gesundheitstests durchgeführt. Sechs Kandidaten mussten dem Bericht zufolge nach den Untersuchungen wieder abreisen, weil sie die Voraussetzungen für die Teilnahme nicht erfüllten.
Die erste Staffel umfasst zehn Folgen und wird von UFA Show & Factual produziert. Das «Digital Fernsehen» nennt Vanessa Schmit und Sascha Rustmeier als Produzenten sowie Alexander Seelinger als Executive Producer.
Maison Tabou bei RTLzwei und RTL+
Entwickelt wurde das Format gemeinsam mit RTLzwei und dem Erotikunternehmen Orion. Laut «Digital Fernsehen» soll rund um die Sendung zudem eine eigene Markenwelt mit Merchandise und einer Sextoy-Linie entstehen.
Das «Digital Fernsehen» beschäftigt sich in seiner Besprechung mit der Inszenierung des Formats und dessen Umgang mit Körperlichkeit und Erotik. Die Redaktion thematisiert dabei insbesondere das Verhältnis zwischen Unterhaltung, sexueller Offenheit und kommerzieller Vermarktung.

Die «Heute» berichtet, dass «Maison Tabou» bereits seit dem 23. September 2026 bei RTL+ abrufbar ist. Im linearen Fernsehen startet das Format am 30. September um 23:35 Uhr bei RTLzwei.












