«Weichei» Hazel Brugger besucht Fetisch-Messe
So hat Man Hazel Brugger noch nie gesehen: Auf einer Messe für sexuelle Vorlieben bewegt sich die Komikerin zwischen Fesseln, Keuschheitsgürtel und Latex-Bett.

Das Wichtigste in Kürze
- Hazel Brugger besucht eine Messe für Bondage- und Fetisch-Spielzeuge.
- Ob Fesseln, Hundekopf oder Latex-Bett – alles wird erkundet.
- Mit Sextoys kann die Komikerin allerdings weniger anfangen.
«Achtung heiss und Feeeetisch: Ich bin auf der Bondage- und Fetischmesse in Hessen und häng hier so ein bisschen ab.»
Hazel Brugger (32) schwebt gerade in sogenannten Shibari-Fesseln, als sie ihr Youtube-Publikum begrüsst. Für die Komikerin ist es eine ungewohnte Umgebung – und gleich zu Beginn wird es unerwartet schlüpfrig.

Wer hätte denn mal Lust auf eine «Schwa*z-Waffel»? Hazel, die Gluten nicht verträgt, überlässt den Bissen am süssen Gebäck in Form des männlichen Geschlechtsteils lieber ihrem Ehemann Thomas. Als dieser nur daran züngelt, bricht die Szene plötzlich ab.
Hazel Brugger ist kein Fan von Sex-Toys
Im Gespräch mit einem Mann im Latex-Anzug macht die 32-Jährige deutlich: Themen rund um Bondage und Fetisch sind nicht gerade ihr Ding.
Auch auf Sexspielzeuge verzichtet Hazel lieber, die Pflege sei ihr zu aufwändig: «Ich kenne mich: Wenn ich in meine Spielzeugschublade schauen und prüfen muss, dass der Akku noch voll ist, und mein USB-C-Kabel nicht finde: Das wäre mir zu viel.»
Mehr Interesse hingegen zeigt die Komikerin bei einem Mann in einem schwarzen Muscle Suit. Besonders ins Auge sticht ihr der Keuschheitsgürtel.
Hazel Brugger geht auf Tuchfühlung und will wissen, ob man diesen mit einem Schlüssel öffnen muss. «Da muss ich aufgeschlossen werden von meiner Herrin», so der Mann im Dobermann-Hundekopf.
Komikerin verschwindet unter Latex-Decke
Nach verschiedenen Stationen aus der Erotik-Szene gönnt sich Hazel auch mal eine kurze Verschnaufpause. Und wo geht das besser als in einem sogenannten Latex-Vakuumbett?
Kurzerhand verschwindet ihr Körper unter der knallpinken Gummidecke, während der Kopf mit einer Masche luftdicht verschlossen wird. Und Hazel fast den Atem abschnürt.
«Das ist zu eng tatsächlich, also so krieg' ich keine Luft mehr. Ich bin auch ein Weichei», scherzt sie vor einigen Besuchern.
Doch eng wird es plötzlich am ganzen Körper, als die Latex-Decke ihre Figur luftdicht umhüllt. Da kann sie sich auch nicht mehr gegen Streicheleinheiten von aussen wehren. Einen Unterschied zu ihrem gewöhnlichen Körpergefühl nimmt Hazel aber nicht wahr, denn angespannt sei sie offenbar immer.
Ihr Fazit zu dem aussergewöhnlichen Erlebnis? «Schlimmer als eine Geburt war es nicht. Aber schöner, als ein Kind zu machen, auch nicht.»
Besserer Sex durch Schwangerschaft
Ein verändertes Körpergefühl hingegen nahm Hazel Brugger während ihrer ersten Schwangerschaft wahr. Das heutige Mami von zwei Töchtern sprach 2021 über Minderwertigkeitskomplexe, die sie früher wegen ihrer vermeintlich fehlenden Weiblichkeit beschäftigt hätten.

Mit dem Baby im Bauch habe sich dies aber geändert. Hazel Brugger verspürte plötzlich mehr Selbstbewusstsein – und auch ihr Sexleben sei mit der Schwangerschaft anders geworden.
In Plauderlaune meinte die damals 27-Jährige: «Man spürt seinen Körper auch besser. Das Becken wird mehr durchblutet und je durchbluteter das Becken ist, desto mehr Spass macht Sex.»

















